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Auhagen Neuer Antrag bringt die Lösung
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Neuer Antrag bringt die Lösung
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17:18 25.10.2018
An der Kreuzung soll bald ein Buswartehäuschen stehen. Quelle: ano
Auhagen

Für das seit Langem geplante Wartehäuschen an der Bushaltestelle „Auhagen Kreuzung“ bahnt sich eine Lösung an. Allerdings ist diese im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen mit einigen Änderungen verbunden. Die Gemeinde könnte mit der nun angestrebten Variante aber günstiger davonkommen.

Problemloser Einstieg für Rollstuhlfahrer

Ein zweiter Antrag, den man eingereicht habe, sei vom Landkreis genehmigt worden, sagt Auhagens Bürgermeister Kurt Blume (SPD). Der neue Entwurf sei wegen veränderter Richtlinien, etwa im Hinblick auf die nun erforderliche Barrierefreiheit notwendig gewesen, so Blume. „Dazu gehört unter anderem, dass nun auch Rollstuhlfahrern ein problemloser Einstieg in den Bus ermöglicht werden muss.“ Um dies zu gewährleisten, müssten etwa spezielle Bordsteine verlegt werden.

Neue Lösung bietet Vorteile

Der jetzt genehmigte Antrag ist mit deutlich höheren Kosten verbunden. „Das Ganze ist nun fast doppelt so teuer wie der erste Antrag.“ Wie hoch die zu investierende Summe konkret ausfalle, konnte Blume nicht sagen. Die für die vorherige Variante angesetzten Kosten waren auf 8000 bis 9000 Euro beziffert worden (wir berichteten). Somit dürfte sich nun eine Summe von etwa 15 000 Euro ergeben. Die neue Lösung biete aber auch finanzielle Vorteile, ergänzt er: „In diesem Fall können wir auf 90 Prozent Förderung hoffen. Bei den vormaligen Planungen wären es lediglich 50 Prozent gewesen.“

Handwerker schwer zu finden

Ein Problem, mit dem die Gemeinde Auhagen schon bei der vormaligen Lösung konfrontiert war, bleibt allerdings. „Aufgrund der vollen Auftragsbücher vieler Betriebe finden wir derzeit keine Handwerker, die die Arbeiten durchführen könnten.“
Das zu errichtende Warthäuschen an der in Richtung Düdinghausen gelegenen Haltestelle soll den Fahrgästen unter anderem ein gemütlicheres Verweilen ermöglichen und dafür sorgen, dass sie künftig nicht mehr bei Wind und Wetter im Freien stehen müssen.Die Haltestelle nutzen unter anderem viele Schüler, die zu weiterführenden Schulen der Umgebung unterwegs sind.

Von Andreas Ohler