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„Nikolausdecke“ kurz vorm Fest?

Ortsdurchfahrt der Landesstraße neu asphaltiert „Nikolausdecke“ kurz vorm Fest?

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest ist nach langer Wartezeit heute die Deckschicht auf die Auhäger Durchfahrt der Landesstraße 445 aufgebracht worden.

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Mitten im Dezember wird in Auhagen die Asphaltdecke in der Ortsdurchfahrt neu gemacht. 

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Auhagen. Damit ist ein Ende der Bauarbeiten im Ortskern absehbar.

Der Termin für die Sanierung der Straße und damit auch für den Deckeneinbau hatte sich immer wieder verschoben. Was nach der ursprünglichen Planung des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr zu einem wesentlich früheren Zeitpunkt hätte erledigt werden können, wurde nun auf den 3. und 4. Dezember terminiert. Aufgrund der niedrigen Temperaturen verschob die Behörde für Straßenbau und Verkehr den Termin um eine Woche. Eine weitere Woche später rückte bei Morgentemperaturen von knapp über Null Grad Celsius die Baufirma an und brachte den Asphalt auf.

Nach Meinung vieler Fachleute ist es zu dieser Jahreszeit zu kalt zum Asphaltieren. Bei Temperaturen unter zehn Grad Plus könnte der Asphalt zu schnell auskühlen und Risse bilden. Folgen sind die sogenannten Nikolaus-Decken, die möglicherweise wieder frühzeitige Reparaturen notwendig machen.

Eine von der Behörde in einer Pressemitteilung angekündigte neue Umleitung, die wegen der Vollsperrung sogar am Ortsausgang Hagenburg beginnen sollte, wurde nicht eingerichtet.
Parallel zum Einbau der Deckschicht nähert sich der Bürgersteig auf der Südseite der Landesstraße 445 der Vollendung. Bauarbeiter pflasterten am Montagabend den Bereich vor dem Eingang zum Kindergarten.

Beete, Bäume und Büsche, wie es Auhäger Kommunalpolitiker noch vor einigen Wochen gehofft hatten, konnten vor Weihnachten nicht mehr angelegt und gesetzt werden.
Einige Auhäger selbst sehen das bevorstehende Ende der Bauarbeiten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sie konnten der Baustelle inklusive vorhergehender Sperrung der Flutgrabenbrücke auch Gutes abgewinnen. „Schade“, sagt eine Anwohnerin, die nicht namentlich genannt werden will: „Meist war es in den vergangenen Wochen schön ruhig hier. Bald rumpeln hier wieder die Kalilaster durch.“

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