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Ortsfeuerwehr kämpft ums Überleben

Düdinghausen Ortsfeuerwehr kämpft ums Überleben

„Wir brauchen jeden einzelnen Feuerwehrmann und werden darum kämpfen.“ Mit diesen Worten ist Gemeindebrandmeister Joachim Muth während der Versammlung der kleinsten Feuerwehr der Samtgemeinde Sachsenhagen, im Feuerwehrhaus in Düdinghausen, kreisenden Spekulationen um die Zukunft der Ortswehr entgegengetreten.

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Uwe Blume (rechts) ehrt Werner Brandes für dessen 50-jährige Feuerwehrmitgliedschaft.

Quelle: jpw

Düdinghausen. „Wenn es Probleme geben sollte, werden wir diese besprechen und lösen“, betonte Muth.

Dem Abschnittsleiter-Nord, Uwe Blume, war zuvor aus Kreisen des Düdinghäuser Kommandos zugeraunt worden, der häufige Hinweis auf den Feuerwehrbedarfsplan wirke „demotivierend“. Dieser Plan wird nach den Worten der stellvertretenden Samtgemeindebürgermeisterin Monika Tautz (Grüne) im Frühjahr veröffentlicht werden. Blume betonte mit Blick auf den Plan, dass „mögliche neue Herausforderungen gemeinschaftlich gelöst“ werden sollten.

Sieben Prozent der Einwohner Düdinghausens sind nach Worten von Ortsbrandmeister Torsten Brunke Mitglied der Feuerwehr. Am Tag der Versammlung gab es auch einen Neueintritt bei den Aktiven, mit nun insgesamt 13 Mitgliedern.

Viermal ist die Wehr im vergangenen Jahr zu Brandeinsätzen mit mehr als Staffelstärke ausgerückt. „Nachdem einige Dienste gestrichen wurden, hat sich die Dienstbeteiligung verbessert“, stellte Brunke in seinem Jahresbericht fest, insgesamt leisteten die Feuerwehrleute 362 Dienststunden.

Überdies hatten die Düdinghäuser im abgelaufenen Jahr auch noch den Rücktritt des stellvertretenden Ortsbrandmeisters, Gerätewart und Atemschutzgerätewartes Tobias Hahne zu verkraften, der aus der Feuerwehr austrat. Die Aktiven wählten den amtierenden Kassenwart Fernando de Salvo zum Nachfolger.

Mit Freude nahm Blume zusammen mit Muth die einzige Ehrung des Abends vor und steckte dem früheren Ortsbrandmeister Werner Brandes für dessen 50-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr als erstem Feuerwehrmann des Landkreises das neu geschaffene Ehrenzeichen an das Revers. jpw

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