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Auhagen Steuererhöhung abgelehnt
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Steuererhöhung abgelehnt
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00:24 24.10.2015
Quelle: dpa
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Auhagen

Mit sechs von elf Mitgliedern war der Rat knapp beschlussfähig. Von den SPD-Mitgliedern waren nur zwei erschienen.

 Die Steueranpassung wurde bereits bei der vergangenen Sitzung umfangreich diskutiert, wie Bürgermeister Kurt Blume (SPD) erklärte. Die Steuern seien zuletzt vor zehn Jahren angepasst worden. „Bei der Grundsteuer A kommen wir gerade noch so hin, bei der Grundsteuer B legen wir schon Geld dazu“, sagte Blume. Die Kreis- und Samtgemeindeumlagen werden nämlich nach dem Durchschnitt der erhobenen Steuern berechnet. Da die Gemeinde Auhagen derzeit unter dem Durchschnitt liegt, soll die Grundsteuer nun erhöht werden.

 Die Verwaltung hatte eine Erhöhung von rund zehn Prozent vorgeschlagen. Demnach sollte der Hebesatz der Grundsteuer B von 330 Euro auf 365 Euro angehoben werden. Der Grundsteuer B unterliegen bebaute oder bebaubare Grundstücke und Gebäude. Grundstücke der Land- und Forstwirtschaft hingegen werden mit den Sätzen der Grundsteuer A berechnet.

 Ratsfrau Eva-Maria Rodewald (CDU) sprach sich dafür aus, zunächst den Haushalt abzuwarten, bevor die Steuern angehoben werden. „Eine Erhöhung um zehn Prozent finden wir sehr hoch“, erklärte die Fraktionsvorsitzende und wies darauf hin, dass auch die Gemeinde Hagenburg vermutlich ihre Steuern nicht erhöhen werde.

 Im Zuge der Überprüfung der Grundsteuererhebesätze war auch die Anpassung der Hundesteuersatzung der Gemeinde angeregt worden. Derzeit liegt die Steuer für den ersten Hund bei 54 Euro pro Jahr. Nach dem Vorschlag der Verwaltung sollte dieser Betrag auf 70 Euro angehoben werden. Für den zweiten Hund war eine Erhöhung von 120 auf 140 Euro angedacht und beim Dritten von 180 auf 200 Euro.

 „Die Hundesteuer ist genauso lange nicht erhöht worden“ wie die Grundsteuern, sagte Blume. Ratsherr Tobias Franke (CDU) forderte auch in diesem Punkt, bis zur Fertigstellung des Haushaltes zu warten. vr

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