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Tennisspieler jetzt mit Luxusproblem

Auhagen / Fusion Tennisspieler jetzt mit Luxusproblem

Über dem Tennisplatz in Auhagen weht eine rot-weiße Fahne. Es ist die Fahne des früheren Sachsenhäger Tennisvereins Rot-Weiß Sachsenhagen. „Nein, eine Auhäger Fahne hängt nicht daneben“, sagt der Spartenleiter Tennis des MTV Auhagen, Marius Tillesch.

Auhagen (jpw). Vielmehr solle die Fahne noch einen Schriftzug „MTV Auhagen-Tennis“ bekommen. Das ursprünglich geplante Anhängen des Zusatzes „Sachsenhagen“ an den Spartennamen sei den Sachsenhägern „schließlich nicht mehr so wichtig gewesen“, meinte Tillesch. Statt dessen habe die Sparte nun die rot-weißen Farben übernommen.

Damit ist der Vollzug der Fusion zwischen der Auhäger Tennissparte und den Rot-Weißen aus Sachsenhagen auch äußerlich sichtbar. „Alles ist eigentlich super gelaufen“, stellt der Spartenleiter Tillesch nach der ersten, gemeinsamen Saison fest und sein Stellvertreter, der frühere Sachsenhäger Vereinschef Werner Brandes bestätigt dies.

Statt wie früher vor verwaisten Plätze stehen die Auhäger Spieler nun vor einem Luxusproblem: der Platz auf der Zweiplatzanlage reicht nicht immer für alle aus, die unbedingt spielen wollen.

Aber das kann auch die Geselligkeit am Rand des Platzes fördern. Tillesch weiß zu berichten, dass fast alle 30 Aktiven, die aus Sachsenhagen nach Auhagen gegangen sind, „begeistert“ vom eigenen Vereinsheim gewesen seien.

Auch die intensivierte Jugendarbeit, die Felix Grabowski leitet, zeigt erste Früchte. Zehn Mitglieder hat die Sparte nach der Fusion bereits wieder zusätzlich dazu gewonnen.

In allen gemeldeten Mannschaften habe sich der sportliche Erfolg in diesem Jahr noch nicht so eingestellt, berichtet Brandes. Vermutlich werde im Winter „die Struktur“ der Mannschaften noch einmal überdacht.

Auch Tillesch hält es für möglich, dass im nächsten Jahr noch eine weitere Herren- oder auch Jugendmannschaft gemeldet wird: „Möglichst eine Jugendmannschaft, die in der Woche spielen kann.“ An den Wochenenden sind in der Punktspielsaison die beiden Plätze offenbar bereits ausgebucht.

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