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Tradition mit moderner Prägung

Auhäger Pfingstbier wirft Schatten voraus Tradition mit moderner Prägung

Tief in die Geschichte des Pfingstbieres ist der neue Vorsitzende des Auhäger Après-Ski-Clubs, Kolja Brockmann, zusammen mit seinem neuen Vorstand eingestiegen. Seine Idee: Er will einige alte Traditionen wiederbeleben, um dem Pfingstbier moderner Prägung zu noch mehr Attraktivität zu verhelfen.

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Auhagen.  In diesem Jahr soll es, wie berichtet, bei der – allerdings neu eingeführten – Zeremonie am Backhaus bleiben, bei der der Bürgermeister dem veranstaltenden Verein die neu geschaffene Auhäger Fahne überreicht, die im Umzug vorangetragen werden wird.

 Bei dem seit etwa 1750 in Auhagen gefeierten Fest sind nach einer der Gemeinde vorliegenden Überlieferung am ersten Ostertag in jedem Jahr zwei junge Schaffer aus der Gemeinde Auhagen gewählt worden, die 21 Jahre alt sein mussten sowie „unbescholten und unverheiratet“. Ihre Aufgabe war es, das Volksfest auszurichten.

 Vier kleine Zelte standen am Pfingstbierplatz an der Aue, drei von ihnen finanzierte die Pfingstbiergemeinschaft, eines wurde vom Wirt bezahlt. Die Pfingstbiergemeinschaft finanzierte sich mit dem Sammeln von Tanzgeld und durch den Beitrag der Feiernden an der Theke.

 Ein Teil des Bieres soll, so hat es stets der ehemalige Sachsenhäger Pastor Josef Kalkusch berichtet, von der Kirche in Sachsenhagen geliefert worden sein.

 Im 20. Jahrhundert hat es eine Pause in der Festreihenfolge gegeben, erst 1968 ließ der Spielmannszug in Verbindung mit dem damaligen Gastwirt Buhr die Tradition wieder aufleben, seither spielte sich ein Abwechseln der Vereine in der jährlichen Ausrichtung ein.

 Brockmann hat, wie er im Gespräch andeutete, noch einige Ideen. Da das Pfingstbier in einigen Gegenden Deutschlands ein verbreitetes Fest ist, informieren sich Brockmann und seine Mitstreiter auch über andere Bräuche.  jpw

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