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Tempobeschränkung vor Auhäger Kindergarten Unter Beobachtung

In der Vergangenheit ist sie eine der kritischsten Punkte Auhagens gewesen: die Straße vor dem Kindergarten „Schatzinsel“. Fahrzeuge bretterten mit überhöhter Geschwindigkeit durch den Ort, brachten mit dieser Fahrweise sich selbst, aber auch Heranwachsende häufig in Gefahr.

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Die Geschwindigkeit vor dem Auhäger Kindergarten „Schatzinsel“ ist seit Ende Mai auf 30 Stundenkilometer beschränkt.

Quelle: ano

AUHAGEN. Doch mit einer kürzlich erfolgten Gesetzesänderung und der Aufstellung der entsprechenden Verkehrsschilder vor Ort scheint sich die Situation entspannt zu haben. Eine endgültige Bewertung der Situation steht freilich noch aus.

„Die Bechränkung auf Tempo 30 gilt seit 23. Mai“, erklärt Anja Gewald, eine Pressesprecherin des Landkreises, „wir werden die weitere Entwicklung beobachten.“ Sollten die Geschwindigkeitsvergehen innerhalb des noch nicht feststehenden Beurteilungszeitraums anhalten, werde der Landkreis andere Möglichkeiten prüfen, etwa Aufstellen eines Blitzers. Die Strecke, auf der von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 16 Uhr langsamer gefahren werden muss, erstreckt sich auf beiden Seiten der Einrichtung über jeweils 150 Meter, insgesamt nimmt sie dann also 300 Meter ein. Eine Ortsbegehung, an der auch Vertreter des Landkreises teilgenommen hatten, hatte die Berechtigung des Kindergartens festgestellt, Anspruch auf eine solche Beschilderung zu erheben.

Auhagen als Vorreiter

Dieses Vorgehen sei stets erforderlich, erläutert Gewald: „Die Entscheidung fällt immer anhand des jeweiligen Einzelfalles. Ansonsten müssen aber auch grundlegende Bedingungen erfüllt sein.“ Die Gebäude müssen sich etwa in geschlossenen Orten befinden und direkten Zugang zu einer Straße haben. Es kommen also insbesondere soziale Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen, Krankenhäuser oder Altenheime hierfür in Betracht. Bei den einbezogenen Verkehrswegen kann es sich um Bundes-, Landes oder Kreisstraßen handeln.

Auf den Weg gebracht worden war das Projekt durch einen Vorstoß des Landes Niedersachsens auf Bundesebene, dem der Bundesrat inzwischen seine Zustimmung erteilt hat. An dem Entwurf beteiligt war Grant Hendrik Tonne, der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion im Landtag: „Auhagen gehörte zu den ersten Gemeinden Schaumburgs, in denen das Ganze umgesetzt wurde. Wir wollten keinesfalls warten, bis etwas geschieht.“

Einen positiven Eindruck zu der jüngsten Entwicklung hat Auhagens Bürgermeister Kurt Blume: „Eine pauschale Beurteilung ist natürlich immer ein wenig schwierig. Ich habe allerdings schon den Eindruck, dass erheblich vorsichtiger gefahren und eher gebremst wird.“ ano

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