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Auhagen Ursache des Erdkrötensterbens weiter unklar
Schaumburg Seeprovinz Auhagen Ursache des Erdkrötensterbens weiter unklar
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06:17 31.03.2012
Was Hermann Schröder zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht wusste: Zwei der Tiere aus dem Berg von Kröten leben noch. Quelle: jpw
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Auhagen (jpw)

Der zuständige Mitarbeiter Jochen Beug von der Unteren Naturschutzbehörde hat vor Ort eine Bestandsaufnahme gemacht.

 Hermann Schröder, Mitglied des Naturschutzbundes Deutschland, der nach Hinweisen aus Auhagen und Sachsenhagen Alarm geschlagen hatte, informierte die Polizei: „Die beiden Beamten sind gekommen und haben den Sachverhalt aufgenommen“.

 Vom Leiter der Wildtierstation Sachsenhagen, Florian Brandes, bekam Schröder (wie berichtet) die Empfehlung, einige tote Tiere an ein Spezial-Amphibienlabor in Berlin zu schicken. Der Naturschutzbund hat dieses inzwischen getan.

 Das blanke Entsetzen packte Schröder und auch Beug, als einige der längst tot geglaubten Tiere, die übereinander geschichtet am Ufer lagen, noch lebten: „Es waren zwei Weibchen“, berichtet Beug.

 Der Landkreis-Mitarbeiter hält viele Theorien für denkbar, unter anderem auch die, dass die Tiere aus einem Eimer neben der Brücke abgekippt worden sind. „Im Graben gibt es in seinem Oberlauf durchaus auch lebende Tiere“, sagt er nach einem Kontrollgang bis zur Aue. Nach gegenwärtigem Stand hält er eine natürliche Ursache „eher für unwahrscheinlich“.

 Die zunächst ins Auge gefassten Sedimentsuntersuchungen hat der Landkreis nach eingehender Erörterung zunächst als „zu aufwändig“ verworfen. Beug: „Wir haben nicht einmal einen Anhaltspunkt, wissen nicht, wonach wir suchen sollen.“

 NABU-Mitglied Schröder bittet indes darum. die Polizei bei ihren Ermittlungen zu unterstützen: „Jeder, der rund um die Brücke am verlängerten Aschenweg Beobachtungen gemacht hat, sollte sich bei der Polizeistation in Hagenburg melden.“ Die Station hat die Telefonnummer (05033) 6655.

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