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Wetterschutz für Boulespieler

Auhagen / Ausschuss Wetterschutz für Boulespieler

Die Boulespieler auf der Bahn in Auhagen werden vermutlich schon bald im Trockenen sitzen können.

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Bei Turnieren wie dem Auhäger-Boule-Cup hilft den Boulespielern ein Zelt – im Normalbetrieb reicht ein Unterstand als Wetterschutz.

Quelle: jpw

Von Jan Peter Wiborg

Auhagen. Nach längerer Diskussion hat der Gemeinderat einem Antrag zugestimmt, an der Boulebahn einen Unterstand bauen zu lassen.
Einer der Initiatoren der Aktion, Heinz Adam, zeigte sich vor einigen Tagen noch etwas skeptisch, ob der Plan bei den Kommunalpolitikern auf ausreichend Gegenliebe stoßen würde. Adam wird sogar wieder 500 Euro zum Bau beisteuern können, die er in einem Wettbewerb der e.on gewonnen hat.

Aber anfängliche Bedenken, dass der Gemeinderat „zu viel für die Boulespieler“ tun würde, setzten sich nicht durch, vermutlich auch deshalb, weil es sich nicht um einen eigenen Verein handelt, sondern spätetestens beim „Auhäger Boule-Cup“ sichtbar wurde, dass sich viele Vereine und Organisationen – so wie gewünscht – am Boule beteiligen.
Und so soll der Unterstand auf dem Dorfplatz möglicherweise auch nicht ausschließlich den Boulespielern zur Verfügung stehen: „Wir haben auch über eine Grillmöglichkeit nachgedacht“, berichtete Bürgermeister Kurt Blume (SPD).

Sicherlich seien auf der anderen Straßenseite unter anderem mit dem Backhaus einige Häuser vorhanden: „Aber die können wir nicht immer offen lassen“, sagte Blume.
Mit den Einzelheiten soll sich nun erst einmal der Bauausschuss beschäftigen, der Rat wird in rund vier Wochen beschließen. Beschlossen ist bereits, dass der Unterstand nicht mehr als 25 Quadratmeter messen darf.

Errichtet wird der Wetterschutz von der Gemeinde. „Eigenleistungen werden wir noch festlegen“, sagte Blume mit Blick auf die Initiative von Heinz Adam. So sei es zum Beispiel denkbar, ein offenes Gebäude zu errichten, das in Eigenleistung verkleidet werden könnte.

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