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Auhagen „Wir haben nichts retten können“
Schaumburg Seeprovinz Auhagen „Wir haben nichts retten können“
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00:17 09.10.2017
Bei Freunden haben Ute und Armin Hankel und ihre Kinder Unterkunft gefunden. Sie suchen nun dringend nach einer Wohnung oder einem Haus. Kleines Bild: Was die Flammen nicht geschafft haben, besorgte Sturmtief Xavier – ein Giebel des einsturzgefährdeten Hauses wurde eingedrückt.  Quelle: sk, jpw
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Auhagen

Dass sie innerhalb weniger Stunden ihr Zuhause und ihr ganzes Hab und Gut verlieren würden, ahnten Ute und Armin Hankel, beide 52 Jahre alt, sowie die Kinder Anna (20), Sara (19) und Jonas (17) am frühen Samstagabend nicht. Die Eltern hatten sich mit Freunden zu einem Restaurantbesuch in Wunstorf verabredet. Bereits unterwegs setzten starker Regen und Gewitter ein.

Ute Hankel: „Es hat geschüttet und geblitzt.“ Just als sich die Hankels im Restaurant niedergelassen hatten und die Freunde eintrafen, erreichte die Auhäger der Anruf von Tochter Anne: „Der Dachstuhl brennt!“

„Wir sind aufgesprungen und weg“, berichtet die Mutter. Als das Ehepaar in der Gartenstraße eintraf, „war das halbe Haus schon weg“. „Wir haben nichts retten können, auch alle Papiere sind verbrannt“, beschreibt Armin Hankel die Situation und sagt: „Wir stehen vor dem Nichts.“

Die Familienmitglieder blieben unversehrt. Geistesgegenwärtig, so die Mutter, habe Anne ihre schwerbehinderte Schwester Sara im Rollstuhl zur Nachbarsfamilie Tillesch gebracht.

Ute Hankel: "Danken allen Helfern"

Große Hilfsbereitsschaft setzte umgehend ein. Ute Hankel: „Wir danken allen Helfern und Spendern ganz, ganz herzlich.“ Sogar der Betriebsrat der Firma Bahlsen, bei der Armin Hankel arbeitet, sammelt für die obdachlose Auhäger Familie.

Ehe allerdings gut gemeinte Möbelspenden angenommen werden können, muss die Familie erst einmal wieder ein Dach über dem Kopf haben. Wer eine mögliche geeignete Wohnung anbieten oder vermitteln kann, sollte sich an Familie Tillesch telefonisch unter (05725) 913236 wenden. Wichtig ist, dass die Wohnung ebenerdig ist, da Tochter Sara auf einen Rollstuhl angewiesen ist. Und die Bleibe müsste in erreichbarer Nähe der Schule am Bürgerwald in Stadthagen liegen, die Sara besucht.

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