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1,8 Millionen Euro kalkuliert

Bürgerhaus Hagenburg 1,8 Millionen Euro kalkuliert

Das in der Vergangenheit heftig diskutierte geplante Bürgerhaus ist das große Thema bei der Sitzung des Hagenburger Bauausschusses gewesen. Eine endgültige Entscheidung über den Bau wurde auf Mai vertagt.

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Quelle: pr.

Hagenburg. Die Ausführungen von Uwe Brinkmann zu dem Vorhaben hinterließen im gut gefüllten Raum faszinierte, zugleich aber auch etwas erschrockene Gesichter. Der Inhaber eines Wölpinghäuser Ingenieurbüros und Vorsitzender der Wölpinghäuser CDU hatte zuvor sein Konzept vorgestellt. Nach seiner, wie er es nannte, „hoch angesetzten“ Kalkulation, würde das Objekt in seiner Gesamtheit fast 1,8 Millionen Euro kosten. Die Summe von 1.779.700 Euro unterteilt sich unter anderem in 1.035.100 Euro für die Baukonstruktionen, 291.500 Euro für technische Ausrüstung, 80.000 Euro für Ausstattung, 59.000 Euro für Außenanlagen, 13.500 Euro für Herrichtungsmaßnahmen und 4000 Euro für das Grundstück. Dazu kommen laut Brinkmann erfahrungsgemäß rund 20 Prozent des Gesamtpreises, in diesem Fall also etwa 300.000 Euro Nebenkosten.

Summe nicht mit Wünschen vereinbar

Ursprünglich hatte eine Summe in Höhe von 900.000 Euro, also etwa die Hälfte des aktuellen Betrages, im Raum gestanden. Brinkmann: „Die Zahl war vor längerer Zeit mal im Gespräch. Allerdings war diese Summe nicht mit den Wünschen der Gemeinde vereinbar.“ Der jetzige Entwurf stelle auch kein Luxusobjekt dar. Das geplante Bürgerhaus würde dann über eine Nutzfläche von etwa 600 Quadratmetern verfügen.

Einer der ersten, der wieder seine Sprache gefunden hatte, war Hagenburgs Bürgermeister Dieter Eidtmann (CDU): „Das Objekt sieht klasse aus. Es ist jedoch verdammt teuer.“

Im Hinblick auf eine etwaige Realisierung des geplanten Bürgerhauses gilt es laut Jörn Wedemeier exakt abzuwägen: „Wenn alles gut läuft, erhalten wir zwei Drittel Förderung von Bund und Land. Idealerweise könnten wir ab Spätsommer, Herbst an den Start gehen.“ Sollte es zu einer Realisierung des Vorhabens kommen, habe man für „30 oder 50 Jahre Ruhe“. Allerdings berge die Entscheidung für einen Bau auch Gefahren, so Peter Rakelbusch (CDU): „Für mich ist unklar, ob das Ganze für die Gemeinde Hagenburg zu leisten ist. Es ist keine einfache Entscheidung, die es zu treffen gilt.“ ano

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