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Alles für Hagenburg

Ein Jahr Bürgermeister Alles für Hagenburg

Dieter Eidtmann (CDU) hat sein erstes Jahr als Bürgermeister von Hagenburg hinter sich. Seine Zwischenbilanz fällt durchweg positiv aus. Doch Grund, sich zurückzulehnen sieht er nicht.

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Dieter Eidtmann will den Flecken Hagenburg ständig weiter entwickeln.

Quelle: ano

HAGENBURG. „Wir wollen den Ort ständig weiterentwickeln, die Infrastruktur verbessern“, so Eidtmann. Aufgaben, die es zu realisieren gelte, seien etwa der Bau eines Dorfgemeinschaftshauses und eines barrierefreien Dorfplatzes an der Steinhuder-Meer-Straße (auch Bestandteil des Förderprogrammes ISEK) sowie die Schaffung eines neuen Baugebietes.

Ferner muss bezahlbarer barrierefreier Wohnraum geschaffen werden. Zudem sollen weitere Gewerbe und somit Arbeitsplätze in Hagenburg angesiedelt werden. Auch in das seit langem diskutierte Thema Ortsumgehung könnte laut Eidtmann wieder Bewegung kommen. Und zwar wegen der Entwicklungen in der Nachbarstadt: „Wenn die Wunstorfer demnächst ihre Umgehung bekommen sollten, rollt bald der ganze Schwerlastverkehr, der in Richtung Westen und Nordwesten unterwegs ist, durch Hagenburg. Dann kommt das Thema wieder auf die Tagesordnung.“ Wichtig ist ihm auch die Sicherheit im Ort: „Die vielen Einbrüche bereiten mir große Sorgen.“

Brücke soll barrierefrei werden

Ein anderes Projekt, das er begleitet, ist die Brücke, die vor dem Hagenburger Yachthafen über den Kanal geht. „Dieser Übergang soll barrierefrei gestaltet werden. Kleinere Boote sollen aber auch danach noch durchpassen. Den Moorgarten wollen wir mit einem Förderprogramm auch wieder in Form bringen.“

Zuversichtlich zeigt sich Eidtmann im Hinblick auf das momentan wohl wichtigste Unternehmen: die Erneuerung des Hagenburger Ortskernes. Für diesen hat der Flecken Mittel aus dem Förderprogramm ISEK beantragt. „Wir waren da sehr früh dran, rechnen uns realistische Chancen aus.“ Dabei profitiere man auch von der guten Arbeit des Hagenburger Gemeindedirektores: „Jörn Wedemeier ist diesbezüglich ein Fachmann und sehr gut vernetzt. Das öffnet uns viele Türen.“

Für den gebürtigen Hagenburger waren die vergangenen Monate seit seiner Ernennung am 7. November 2016 zeit- und arbeitsintensiv. Morgens ging es in der Regel zum Fliegerhorst nach Wunstorf, wo Eidtmann arbeitet, dann wieder in den Flecken, wo politische Sitzungen, Ehrungen oder andere Aufgaben auf ihn warteten. „Teilweise hatte ich 15-Stunden-Tage und mehr. Aber das mache ich gerne.“

Erstaunlich und erschreckend

Neben der politischen Arbeit in den Gremien auf Orts- und Samtgemeindeebene stehen auch andere Aufgaben auf dem Programm. Dinge, die er oft als sehr informativ, häufig sogar als lehrreich empfindet. Gerade die Geburtstage älterer Mitbürger gehören dazu. „Was man da an Geschichten zu hören bekommt, ist erstaunlich, teils auch erschreckend. Da weiß man, wie gut es einem heute geht.“

Die politische Arbeit gestalte sich angenehm, vorbei seien die Zeiten, in denen es Parteiklüngel oder Alleingänge gegeben hat: „Natürlich vertritt man manchmal verschiedene Ansichten. Aber das geschieht alles in einem professionellen und fairen Rahmen. Den Gremienmitgliedern geht es ausschließlich um das Wohl von Ort und Samtgemeinde.“

Trotz des hohen zeitlichen Aufwands kann sich der bis 2021 gewählte Eidtmann eine weitere Amtszeit als Hagenburger Bürgermeister vorstellen: „Das Ganze macht mir eine Menge Spaß. Es gilt jedoch abzuwarten, wie sich die Dinge weiterentwickeln.“ ano

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