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Hagenburg Anbauten nachträglich legalisiert
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Anbauten nachträglich legalisiert
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20:36 31.10.2018
Symbolbild Quelle: dpa
Hagenburg

Viele Geräteschuppen auf Grundstücken, Wintergärten oder auch Friesengiebel an Wohnhäusern hätten nach den Bauvorschriften der Gemeinde Hagenburg in der Vergangenheit nicht errichtet werden dürfen. Jetzt hat der Rat die Vorschriften modifiziert und viele Anbauten, Garagen und Gartenhäuser nachträglich legalisiert.

Vorgaben gelten nur noch für Wohnhäuser

Weil überall Dachneigung und (Ziegel-)Material vorgeschrieben sind, hätte zum Beispiel ein Wintergarten stets ein Ziegeldach haben müssen und die Genehmigung für ein Gartenhäuschen wäre an der vorgeschriebenen Dachneigung von mindestens 35 und höchstens 45 Grad gescheitert. Die Bauvorschriften gelten eigentlich nicht nur für die Wohnhäuser, sondern auch für untergeordnete Bauteile und Nebengebäude. Nach dem Ratsbeschluss gelten die entsprechenden Vorgaben hinsichtlich Dachform und Material nur noch für Wohnhäuser.

Regelungen zunehmend problematisch

Hagenburgs Gemeindedirektor Jörn Wedemeier hatte während der jüngsten Sitzung des Gemeinderates gesagt: „Die bestehenden Regelungen in Bezug auf die Planung und Durchführung von Bauvorhaben erwiesen sich zunehmend als problematisch.“ Immer wieder seien in den vergangenen Monaten Anfragen gestellt worden, die auf eine Änderung des bestehenden Bebauungsplanes hinausgelaufen seien. Die nun vorgenommene Änderung betrifft die komplette Wohnbebauung in Hagenburg innerhalb der Bebauungspläne Lange Straße, Altenhäger Straße, Falkenweg, Tiefe Wiese, An der Wasserfurche, Bergmannstraße, Am Rehdamm und Schierstraße-Reinhardsweg.

Von Andreas Ohler