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Arians plädiert für offene Jugendarbeit

Lärmintensive Beschäftigung soll im Keller stattfinden Arians plädiert für offene Jugendarbeit

Offene Jugendarbeit in einladender Atmosphäre, das schwebt dem noch amtierenden Jugendpfleger der Samtgemeinde Sachsenhagen, Sebastian Arians, für einen möglichen, neuen Jugendtreff der Gemeinde Hagenburg in den Räumen der ehemaligen Volksbank an der Altenhäger Straße vorgestellt.

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HAGENBURG. Arians hat, wie berichtet, sein Konzept den Mitgliedern des Jugend- und Sportausschusses der Gemeinde Hagenburg vorgestellt. Ein Konzept für die neuen Räume war von allen Fraktionen als Grundlage einer Umzugsentscheidung gefordert worden.

Zunächst versicherte Arians, dass er nach seinem Ausscheiden zum 1. Oktober, „das Projekt weiter, zumindest mit der Einarbeitung eines Nachfolgers“, begleiten will. Er persönlich wird weiter studieren.

Die Räume im Gebäude, das inzwischen der Entwicklungsgesellschaft Sachsenhagen (EGS) – einer 100-prozentigen Tochter der Samtgemeinde – gehört, sollten nach Ansicht von Arians zweigeteilt genutzt werden. Nach unten, in die früheren Tresor- und Kellerräume der Volksbank, sollen die eher lärmintensiven Angebote, wie Boxsack, Kickertisch oder Musikboxen, untergebracht werden. „Die Jugendlichen sollen auch laut am Kickertisch jubeln dürfen“, meinte Arians.

Jugendliche in der Pubertät auffangen

Wie berichtet, liegt von der EGS die Zusage vor, für rund 16000 Euro einen zweiten Ausgang zu schaffen, damit die Räume unentgeltlich von der Gemeinde für die Jugendarbeit genutzt werden können. Für die ehemaligen Schalter- und Büroräume im Erdgeschoss regt Arians eine caféähnliche Nutzung vor. Dort sollten Jugendliche in Ruhe ihren Tee oder ihre Cola trinken dürfen, meinte Arians. Diese Zweiteilung hält der Jugendpfleger nicht nur aus pädagogischer Sicht für sinnvoll, sondern auch mit Blick auf die weiteren Mieter im Haus.

Viele Jugendliche hatten Arians zu dem Termin ins Rathaus Hagenburg begleitet. Auf Nachfrage begründete Arians, warum sich derzeit nur männliche Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren im Jugendraum aufhalten. Er sieht den Sinn von Jugendarbeit darin, Jugendliche in der Pubertät aufzufangen, „dann, wenn das Leben anfängt, kompliziert zu werden“. Den Hagenburger Vereinen bescheinigte Arians eine tolle Arbeit, aber es gebe eben inzwischen Jugendliche, die Pausen vom gut durchstrukturierten Schul- und Berufsalltag wollten. Für Arians ist es auch nur eine Frage der Zeit, dass Mädchen den Jugendraum besuchen.

Wie berichtet, hatte Arians die lange Phase der provisorischen Unterbringung der Jugendlichen als „kontraproduktiv für die Jugendarbeit“ bezeichnet. jpw

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