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Auf heimische Firmen setzen

Gewerbeflächen Auf heimische Firmen setzen

Für Hagenburgs Gemeindedirektor Jörn Wedemeier bedeutet das Setzen auf die Kraft des heimischen Handwerks und der Dienstleistungsbranche die Leitlinie beim Ausweisen von Gewerbeflächen südlich des Ortskerns. Seit 2001 ist mehr als die Hälfte der Fläche verkauft worden.

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Noch Platz: Die Gemeinde Hagenburg setzt im Gewerbegebiet „Großes Moor“ auf weitere Entwicklung von Handwerk und Dienstleistungen. 

Quelle: jpw

HAGENBURG. Mit 60.000 Quadratmetern erweiterte die Gemeinde kurz nach der Jahrtausendwende das bestehende, aber vollgelaufene Gewerbegebiet am Wasserwerk in südlicher Richtung über die Straße Breiter Graben hinaus.

Mit der Fischfeinkost Lindemann GmbH befindet sich inzwischen einer der größten Arbeitgeber des Fleckens im Bereich. Als weiteres Beispiel kontinuierlichen Wachstums nennt Wedemeier die Firma Borchers Landschaftsbau.

Auch andere Hagenburger Traditionsbetriebe, wie die Tischlerei Tieste, haben im Gewerbegebiet „Großes Moor“ längst einen neuen Standort gefunden.

Kein besonderer Standortvorteil

Wedemeier sieht für Hagenburg keinen besonderen Standortvorteil, keinen Autobahnanschluss, der in den vergangenen Jahrzehnten zum Beispiel im benachbarten Wunstorf zahlreiche Logistiker zum Siedeln veranlasste.

Deshalb habe die Gemeinde stets auf die Entwicklung heimischer Betriebe gesetzt und profitiert davon, dass auch Firmen aus dem Bereich Steinhude nicht nur die im Vergleich zu Wunstorf günstigen Grundstückspreise von 24,03 Euro pro Quadratmeter erschlossenes Land zu schätzen wissen.

Insofern profitiert Hagenburg auch von einigen Zuzüglern aus der Region Hannover. Wedemeier sieht diesen Prozess als Teil einer Gesamtentwicklung des Wirtschaftsraumes am Steinhuder Meer.

Hagenburg setzt auf weitere Expansion

Selbstverständlich fänden sich auf der Internet-Seite der Gemeinde Hinweise auf die Gewerbeflächen, aber weiterer Werbung bedarf es nach Ansicht des Gemeindedirektors nicht.

35.000 Quadratmeter sind verkauft, 25.000 Quadratmeter noch frei, die baugebietsinterne Baustraße des „Lütgen Hagen“ ist fertiggestellt. Genügend Platz also, um die weitere Expansion entspannt anzugehen.

Aber der Gemeinde genügt das nach Auskunft von Wedemeier nicht. Hagenburg setzt auf weitere Expansion und Entwicklung in Dienstleistung und Handwerk: Weitere 10000 Quadratmeter, um noch einmal in Richtung Südwesten zu erweitern, sind angekauft, das entsprechende Verfahren, um die Äcker als Gewerbefläche nutzen zu können, ist eingeleitet.  jpw

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