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Hagenburg Ausschuss will Spielplatz neu ausstatten
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Ausschuss will Spielplatz neu ausstatten
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00:30 16.04.2015
Das Karussell entspricht offenbar nicht mehr der Rechtsnorm und wird ersetzt.  Quelle: jpw
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Hagenburg

Hagenburg. Dementsprechend lag den Mitgliedern des Ausschusses für Jugend, Soziales und Sport auch eine Vorlage der Verwaltung vor, in der der Spielplatz für rund 13 000 Euro komplett neu bestückt werden sollte.

Das irritierte nicht nur den Vorsitzenden des Ausschusses, Udo Philipp (SPD), der sich vor Ort davon überzeugt hatte, dass ein Teil der Geräte höchstens „aufgehübscht“ gehöre und nur ein Teil abgängig sei. Auch die CDU-Fraktion hatte den Spielplatz besichtigt und eine Aufstellung mitgebracht, wonach der verrohrte Hügel, der hängende Barren und die Rutsche stehen bleiben sollten, der Sandkasten lediglich gereinigt und das Pflaster unter der Bank erneuert werden sollte.

Laut Dieter Eidtmann (CDU) müsse das Karussell abgebaut werden, weil es nicht mehr der Rechtsnorm entspreche, die Schaukeln, die Sitzgruppe und die Reifenanlage ebenso. Stattdessen sollen eine Parkbank, eine Kletteranlage, zwei Federwippen, eine Balancieranlage und eine Schaukel mit Metallkopfbalken in das Angebot, das auch einen Kletterturm enthält, aufgenommen werden.

Detlef Goedeke (SPD) sprach sich aufgrund der Verletzungsgefahr gegen Federwippen aus, deshalb sollen nun Modelle nicht mit Querstange, sondern mit Prallschutz ausgesucht werden. Seine Bedenken gegen einen Sandkasten stellte er zurück. Obwohl die Kombination aus neuen und alten Geräten nach Darstellung von Eidtmann rund 40 Prozent der ursprünglich kalkulierten Kosten sparen sollten, blieb Philipps in den Raum gestellte Idee, ähnlich dem Spielplatz im Baugebiet Schierstraße gleich noch eine Matschanlage zu beschaffen, ohne Widerhall. jpw

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