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Hagenburg Barrierefreiheit als Ziel
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Barrierefreiheit als Ziel
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11:00 21.08.2018
Gehört zu Hagenburg: Die Brücke über den Hagenburger Kanal. Quelle: jpw
HAGENBURG

Der Rat der Gemeinde Hagenburg hat in seiner jüngsten Sitzung am Montagabend Gemeindedirektor Jörn Wedemeier offiziell beauftragt, die von ihm vorgeschlagene Alternativroute soweit aufzubereiten, dass sie als Leader-Projekt eingereicht werden kann.

Dazu sind nach Angaben Wedemeiers mehrere Aufweitungen der Wege und Verbreiterungen an einigen Stellen notwendig. Zweifel bestanden auch wegen eines zunehmenden Fahrradverkehrs auf der Rhododendronallee. Diese soll aufgearbeitet und zurückgeschnitten werden, um die vom Architekten bei der Anlage des Parkes gewollten Sichtachsen wieder zu betonen, so Wedemeier. Möglicherweise soll auch nach weiteren Routenalternativen gesucht werden.

"Brücke gehört zu Hagenburg wie die Kirche"

Nahezu einhellig vertraten die Ratsmitglieder die Auffassung die nicht barrierefreie Brücke über den Kanal auch nach dem Anlegen einer Alternativroute nicht abzureißen. „Sie gehört zu Hagenburg wie die Kirche“, sagte zum Beispiel Peter Rakelbusch (CDU). Der Ratsherr ist der Meinung, dass möglicherweise sogar mehr als die kalkulierten 45000 Euro für einen Ersatz in die Hand zu nehmen seien, um sie fachgerecht in Beton zu gründen und damit ihre Haltbarkeit zu erhöhen.

Auf die witterungsbedingten Gefahren beim Überqueren der Brücke wiesen neben Gemeindedirektor Wedemeier auch Heiko Bothe (CDU) und weitere Ratsmitglieder hin. Auf diese könnten Nutzer mit einem entsprechenden Schild hingewiesen werden, schlug Horst Häußler von der Wählergemeinschaft vor. jpw