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„Bothe Eins“ soll Mehrfamilenhäusern weichen

Hagenburg „Bothe Eins“ soll Mehrfamilenhäusern weichen

Wohnhäuser statt Bauernhof – der Rat der Gemeinde Hagenburg hat den Plänen der Projektgesellschaft Bothe, Brinkmann und Gonsior grundsätzlich zugestimmt. Diese will den ehemaligen Bauernhof an der Schierstraße 4, nach alter Hausnummernbezeichnung „Bothe Eins“, abreißen. Auf einem erweiterten Areal sollen dort Mehrfamilienhäuser errichtet werden.

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Der Hof Bothe soll Mehrfamilienhäusern weichen, die benachbarte Meerbahntrasse aber bleiben.

Quelle: jpw

Hagenburg. Die Ratsmitglieder machten allerdings deutlich, dass sie der in den bisherigen Planungen enthaltenen Verlegung der Steinhuder-Meer-Bahn-Trasse in dem zu erwartenden Genehmigungsverfahren in dieser Form nicht zustimmen werden.

Seit einigen Jahren steht der elterliche Hof des Ratsherrn Heiko Bothe zum Verkauf. Er und sein Sohn Henning, ebenfalls Mitglied im Rat, nahmen nicht an den Beratungen teil.

Sprecher beider Fraktionen begrüßten das Projekt. Sechs Mehrfamilienhäuser würden nach jetzigem Stand nach dem Willen der Projektgesellschaft entstehen.

Für Gemeindedirektor Jörn Wedemeier könnte das Projekt „den Auftakt der angestrebten Innenentwicklung“ des Ortes bedeuten. Möglicherweise würden sich auch noch Eigentümer in der Nachbarschaft gelegener Grundstücke anschließen. Das Dreieck zwischen dem genannten Grundstück, der Schierstraße und der Langen Straße war, wie berichtet, in der Potenzialstudie zur Innenentwicklung des Fleckens als eine von drei möglichen Gebieten zur Nachverdichtung genannt worden.

„Das wird ein toller Wohnraum, sehr gut und zentrumsnahe“, lobte Dieter Eidtmann (CDU), während Friedhelm Vogt (SPD) für seine Fraktion „keine Einwände“ sah. Nur dem Vorhaben, die als Radweg viel frequentierte, sogenannte Meerbahntrasse, zu verlegen, stehen die Sozialdemokraten skeptisch bis ablehnend gegenüber. Genauso äußerte sich auch Peter Rakelbusch (CDU), der von einer „historischen Wegeverbindung“ gesprochen hatte, die erhalten bleiben müsse. jpw

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