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„Das Schild steht gut da, wo es steht“

Hagenburg / Versetzung abgelehnt „Das Schild steht gut da, wo es steht“

Da nützte auch aller Ärger der Gemeinde Hagenburg nichts: Der Landkreis Schaumburg hat die beantragte Versetzung der Ortstafel an der Schierstraße in Richtung Auhagen abgelehnt.

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Die Lindensprösslinge sind inzwischen entfernt, das Schild bleibt stehen. 

Quelle: jpw

Hagenburg (jpw). „Das Schild steht da gut, wo es steht“, schrieben Mitarbeiter des Landkreises Schaumburg unter anderem zur Begründung. Vorausgegangen war nach Angaben der zuständigen Dezernentin Ursula Müller-Krahtz eine intensive Beschäftigung der Kreisverwaltung mit dem Antrag der Gemeinde Hagenburg.

 Die Kommunalpolitiker hatten eine Versetzung des Ortsschildes über den Kreuzungsbereich hinaus in Richtung Auhagen beantragt und unter anderem auf die aus ihrer Sicht gefährliche und unfallträchtige Situation an der Kreuzung der Straße mit Vossacker und Breitem Graben hingewiesen.

„Möglicherweise liegt dem ein Missverständnis zu Grunde“, sagte nun Müller-Krahtz und erläuterte die Entscheidung der Verkehrssicherheitskommission, die nach einer Besichtigung zu dem Schluss gekommen war, die Ortstafel aus Sichtgründen eventuell etwas näher an die Fahrbahn zu rücken.

Vor allen Dingen aber sollten die Seitentriebe der Linden an der Fahrbahn gestutzt werden, um die Sicht zu verbessern, was die Straßenmeisterei auch umgehend erledigen ließ. Diese schlechte Sicht aus dem Breiten Graben ist nach Ansicht der Polizei eine der Ursache des bisher letzten Unfalles aus dem Mai vergangenen Jahres gewesen. „Überhöhte Geschwindigkeit hat in keinem Fall eine Rolle gespielt“ bilanziert Müller-Krahtz die insgesamt vier Unfälle aus den vergangenen Jahren.

„Der Standort der Ortstafel ist in der Straßenverkehrsordnung mit besonderen Voraussetzungen verbunden“, sagte die Dezernentin. Unter anderem setze er zumindest einseitig geschlossene Bebauung voraus. Die Grundstücke müssten von der Straße aus erschlossen werden können. Müller-Krahtz wies auch auf  Regeln wie das Parken auf er Fahrbahn und „Tempo 50“ hin, die innerhalb einer geschlossenen Ortschaft erlaubt sein.

Gemeindedirektor Jörn Wedemeier teilte die ablehnende Haltung des Landkreises während der jüngsten Sitzung des Bauausschusses öffentlich mit. Zuvor hatte das Schreiben, so war zu vernehmen, Unmut im Verwaltungsausschuss der Gemeinde ausgelöst.

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