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Der Billardtisch fehlt noch

Umzug abgeschlossen Der Billardtisch fehlt noch

Der Umzug der Jugendpflege der Samtgemeinde Sachsenhagen in ihre neuen Räume in Hagenburg ist weitgehend abgeschlossen. „Die Sache ist zu 90 Prozent durch“, erzählt Sebastian Arians, Jugendpfleger der Samtgemeinde.

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Quelle: pr.

Hagenburg. Seit der vergangenen Woche ist die Einrichtung in den einstigen Räumlichkeiten der Volksbank, die sich in der Steinhuder Meer-Straße 3 in Hagenburg befinden, untergebracht. Eine Veränderung, die laut Arians eine Vielzahl von Vorteilen mit sich bringt: „Die Räume sind jetzt ordentlich beheizbar, es gibt auch Tageslicht. Und sie besitzen einen ganz anderen, viel repräsentativeren Charakter.“

Lösung mit Perspektive

In der Vergangenheit waren die in der Regel 14 bis 20 Jahre alten Teilnehmer oftmals in Unterkünften von lediglich provisorischer Art. Das habe sich mit diesem Umzug grundlegend geändert, erläutert der Diplom-Sozialpädagoge: „Es ist ein erheblicher Unterschied, ob man so etwas für ein bis zwei Jahre oder für längere Zeit nutzt. Die jetzige Lösung hat eine Perspektive.“

In den zurückliegenden Tagen habe man bereits zahlreiche Gegenstände in die neuen Räumlichkeiten gebracht. Um Aufenthalte für die Jugendlichen, unter denen sich häufig auch Besucher aus Auhagen und Sachsenhagen befinden, möglichst schön zu gestalten, sind ein Kicker, eine Tischtennisplatte und ein Beamer für zwei Spielekonsolen in den neuen Zimmern untergebracht worden. Zudem gibt es Sofas, Tische und eine größere Musikanlage. Arians erklärt dazu: „Es fehlen nur noch wenige Dinge, etwa der Billardtisch.“

Zukunftswerkstatt am 8. April

Die erste größere Veranstaltung, die die Jugendpflege der Samtgemeinde in ihren neuen Räumen erlebt, steht am Sonnabend, 8. April, auf dem Plan. Arians äußert: „Wir werden an dem Tag von 15 bis 18 Uhr eine Zukunftswerkstatt veranstalten. Dabei bekommen wir Unterstützung von der Stadtjugendpflege der Stadt Stadthagen.“ Das „Partizipationsprojekt“ (Arians) setze sich aus drei Einzelbestandteilen zusammen. Zunächst erhalten seine Teilnehmer Gelegenheit, Dinge anzusprechen, welche sie in der Vergangenheit als schwierig empfanden.

Arians: „Dabei muss sich niemand zurückhalten. Es kann alles auf den Tisch kommen.“ Im zweiten Schritt, der Realisierungs- oder Umsetzungsphase, können Vorschläge für die künftige Nutzung gemacht werden. Ihre Verwirklichung werde in der dritten Phase diskutiert, in der auch die Arbeitsaufträge vergeben werden. Um die Einrichtung, zu der Bürger mit Spenden beigetragen haben, zu erhalten, seien Vorgaben zu beachten: „Mit den neuen Räumlichkeiten muss pfleglich umgegangen werden. Wir werden aus diesem Grund auch zusammen mit den Jugendlichen eine Hausordnung erarbeiten.“ ano

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