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Der Weg „Haidriehenbähne“ ist jetzt hoch genug

Hagenburg / Moor Der Weg „Haidriehenbähne“ ist jetzt hoch genug

Das „Haidriehenbähne“ genannte Teilstück des Randweges am Hagenburger Moor ist erhöht und repariert worden. Am Donnerstagmittag nahmen Vertreter der Gemeinde Hagenburg die jüngst abgeschlossenen Arbeiten offiziell ab.

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Projektleiter August Lustfeld (Zweiter von rechts) zeigt den Teilehmern der Bauabnahme ein Teilstück des Weges „Haidriehenbähne“ am Südbach.

Quelle: ssr

Von Stefan Rothe

Hagenburg. Geplant und verantwortet wurde das Projekt vom Unterhaltungs- und Landschaftspflegeverband „Meerbach und Führse“ (Nienburg). Dessen Geschäftsführer August Lustfeld erläuterte vor Ort, warum die Erhöhung erforderlich war.

 Durch Absackung des moorigen Untergrundes hatte das 850 Meter lange und drei Meter breite Wegstück entlang des Südbachs nicht mehr die ursprüngliche, „historische“ Höhe von 38,05 Meter über Normalnull (NN).

 Diese ist aber erforderlich, um verlässlich zu verhindern, dass Wasser aus dem Steinhuder Meer bei ungewöhnlich erhöhtem Wasserspiegel über den Weg in den Südbach oder auf die umliegenden Wiesen in Richtung Hagenburg laufen kann. Denn der Südbach ist ausschließlich für die Entwässerung Hagenburgs, aber nicht für die es Steinhuder Meeres gedacht, führte Lustfeld aus. Insofern funktioniert der Weg „Haidriehenbähne“ genau wie benachbarte Wege gleichsam wie ein Damm.

 Durch Aufschütten von 1600 Tonnen Schotter weise der Weg nunmehr eine Höhe von 38,10 Meter NN auf. „Fünf Zentimeter haben wir als Puffer draufgegeben“, sagte der Experte. Bei dem Schotter handele es sich um ein spezielles Mineralgemisch ohne Kalk. Denn dieser Stoff fördere in unzulässiger Weise die Zersetzung des Moores. Durch die Reparatur sind Kosten in Höhe von 45000 Euro entstanden.

 Der Weg werde von Jagdpächtern, Anliegern, Mitarbeitern des Unterhaltungsverbandes zur Gewässererhaltung am Südbach sowie von Spaziergängern benutzt.

 Die Gemeinde Hagenburg steht nun vor der Frage, ob sie auch den östlich angrenzenden „Ochsenweg“ erhöhen lassen will. Dieser hat nach Angaben von Lustfeld nur eine Höhe von 37,90 Meter NN und liegt damit deutlich unter dem erforderlichen Maß.

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