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Hagenburg Diskussionen um Laubbäume
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Diskussionen um Laubbäume
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00:26 23.11.2015
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Hagenburg

Für die Mehrheit des Rates soll es offenbar bei den Einzelentscheidungen über das Kappen und Fällen von Eichen in der Mühlenstraße, dem „auf den Stock setzen“ von zwei Reihen ausgewachsener Bäume an der Bahntrasse und dem Verschonen von Ahörnern im Reinhardsweg bleiben. In allen Fällen hatten Anlieger die Beseitigung, oder zumindest einen drastischen Rückschnitt gewünscht.

 Ratsherr Detlef Goedeke (SPD) beantragte jetzt, alle drei Vorlagen noch einmal zu behandeln. Als dieses zunächst vom Verwaltungsausschuss und anschließend auch vom Rat verneint worden war, äußerte Goedeke erhebliche Zweifel am Gleichbehandlungsgrundsatz: „Das kann ich keinem Bürger mehr klar machen.“

 Um künftig klare Verhältnisse speziell mit Bäumen in der Gemeinde zu schaffen, hat die Ratsfrau der Grünen, Monika Tautz, in derselben Sitzung eine Baumschutzsatzung gefordert – allerdings nur für Bäume, die auf öffentlichen Flächen wachsen.

 Tautz ging jedoch noch einen Schritt weiter. Sie hat als Mitglied des Rates der Samtgemeinde einen Antrag gestellt, saisonal in den Monaten Oktober und November, geringfügig beschäftigte Mitarbeiter nach Bedarf einzusetzen. Diese sollten es nach Ansicht von Tautz Bürgern der Samtgemeinde ermöglichen, Hilfe bei der Beseitigung von Laub auf Privatgrundstücken zu erhalten, sobald dieses Laub von Bäumen kommt, die auf öffentlichen Flächen stehen. Sie beantragt, sechs Stellen mit einem Arbeitsvolumen von zehn Stunden in der Woche für jeweils zwei Monate in den Stellenplan einzustellen. jpw

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