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Hagenburg Doch noch Baggereinsatz am Ortseingang
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Doch noch Baggereinsatz am Ortseingang
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00:21 21.12.2014
Der Bereich „Roter Stein“ wird verschönert.  Quelle: jpw
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Hagenburg

Dem Bauhofvorsitzenden Dieter Eidtmann (CDU) war der schlechte Zustand der Fläche am Ortseingang ins Auge gestochen. Nach einer kurzen Diskussion im Bauausschuss der Samtgemeinde entstand zunächst der Plan, die Ecke von Unrat und Gestrüpp zu befreien und unter anderem auch einen rot gestrichenen Findling zu platzieren. Auch ein Wendehammer und eine Infotafel waren im Gespräch.

Mittlerweile soll der bereits bereitliegende Stein offenbar nicht mehr rot angemalt werden – rötliche Färbung genügt.

Die Männer der Bauhofkooperation haben bereits das Grundstück rund um den größeren Baum geräumt und können damit beginnen, das Areal neu zu gestalten. Vom Rat sind im Haushalt 20 000 Euro bereitgestellt.

Woher kommt der Name „Zum Roten Stein“? Vermutlich gibt es einen geologischen Grund: Gar nicht weit entfernt, dort wo sich heute die Kalihalde am Tienberg türmt, tritt Buntsandstein zu Tage. Möglich ist, dass es früher auch in der Gemarkung Altenhagen kleinere Fundstellen gegeben hat. Belegt ist der Flurname seit dem 15. Jahrhundert. Die Grafen Erich und Anton von Holstein-Schaumburg schenkten per einer auf den 10. Juni 1479 datierten Urkunde der Kirche Land „auf dem Rotenstein“.

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