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Drei Flächen fallen Planern ins Auge

Hagenburg / Baugebiete Drei Flächen fallen Planern ins Auge

Welches Potenzial steckt im Ortskern von Hagenburg? In welche Richtung könnte sich der Flecken baulich entwickeln? Erste Erkenntnisse für eine Studie sind im Bauausschuss der Gemeinde vorgestellt worden.

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Vom Sportplatz und Grünbereich östlich vom Kalischacht soll vorerst kein Bauland gemacht werden.

Quelle: jpw

Hagenburg. Drei Gebiete, die sich für eine verdichtete Bebauung eignen würden, sind dem hannoverschen Planer Georg Böttner dabei bisher besonders ins Auge gefallen: der Bereich „In den Höfen“, der Sportplatz am Kalischacht „Weser“ und auch eine unbebaute Fläche im „Trentner Feld“ .
Künftig, so stellte es Gemeindedirektor Jörn Wedemeier dar, werde es nicht mehr so einfach sein, Neubaugebiete am Ortsrand genehmigt zu bekommen. Deshalb habe er den Ingenieur gebeten, nach den Möglichkeiten innerörtlicher, verdichteter Entwicklung Ausschau zu halten.
Bebaubare Flächen in den rund 30 Bebauungsplänen der Gemeinde seien ohne Reserven „restlos erschöpft“, sagte Böttner. Er machte am westlichen Ortsrand im Gebiet „Trentner Feld“, die von der Straße „Im Wiesengrund“ eine Fläche aus, im Höchstfall rund 15 Bauplätze zu schaffen.
Auch der „Alte Sportplatz“ am Schacht „Weser“ kommt potenziell für den Ingenieur als Bauland in Frage. Kaum hatte er dies ausgesprochen, regte sich der Widerspruch: „Davon müssen wir die Finger lassen“, sagte Peter Rakelbusch (CDU), „zumindest so lange, wie das Kaliwerk noch produziert.“
Interessant ist für Böttner das Terrain „In den Höfen“ im Dreieck zwischen Schierstraße und Langer Straße. Auf rund 2,5 Hektar Fläche könnte sich der Fachmann offenbar einen Mix aus Wohnen und Gewerbe vorstellen.
Nicht einbezogen in die Überlegungen sind die Gärten rund um die Trasse der ehemaligen Steinhuder-Meer-Bahn am „Neuen Bohnenkamp“. Für dieses Gebiet hatte es in der Vergangenheit bereits Planungen gegeben. Die Grünflächen am Försterteich sind ebenfalls nicht berücksichtigt: „Die haben eine andere Funktion.“
Dass es sich bei den Überlegungen um einen „Dauerlauf und keinen Sprint“ handele, unterstrichen Böttner und Wedemeier. Skeptischen Blicken im Ausschuss begegnete Böttner mit dem Hinweis auf das Allgemeininteresse, das vor dem Einzelinteresse gehe: „Ist irgendwann eine Entscheidung im Rat getroffen, müssen Sie diese auch offensiv vertreten“, ermunterte der Planer die Ausschussmitglieder.

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