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EGS-Gebäude wird saniert

Neue Fassade EGS-Gebäude wird saniert

Gebaut vor knapp 40 Jahren als Moorambulatorium, später genutzt als Medizinisches Zentrum ist das heutige Gebäude der Entwicklungsgesellschaft Sachsenhagen (EGS) an der Steinhuder-Meer-Straße aus energietechnischer Sicht längst in die Jahre gekommen.

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Gehen dem EGS-Gebäude an die Fassade: Uwe Brinkmann (von links), Frank Behrens und Jörn Wedemeier. 

Quelle: jpw

Hagenburg. Hagenburg. Das soll sich jetzt ändern. Das Dach ist bereits saniert, jetzt geht es der Fassade auf der West-, Nord-, Ost- und einem Teil der Südseite nicht nur an das angedeutete Fachwerk, sie wird komplett abgerissen. Dass sich dahinter eine gemauerte Wand verbirgt, erleichtert sowohl Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier, als auch den Bauingenieur Uwe Brinkmann. Darauf lässt sich aufbauen, und zwar eine 18 Zentimeter starke Dämmung. „Vollwärmeschutz“, sagt Brinkmann. Weißer und roter Rauputz, so soll sich das Gebäude künftig präsentieren.

Auch die Fenster werden ausgetauscht. Bis zum Herbst soll das alte Gebäude in neuem Glanz erstrahlen. Mit rund zwei Dritteln Energieeinsparung – das 1400 Quadratmeter große Gebäude wird mit Gas beheizt, - rechnet der Kämmerer der Samtgemeinde, Frank Behrens. Im Wirtschaftsplan der EGS sind 250 000 Euro für die Fassaden- und Fenstersanierung vorgesehen.
Bis auf zwei Räume, die bei Bedarf für den Kindergarten genutzt werden, ist das EGS-Gebäude voll belegt.

"Schluss mit dem Brimborium"

1978 feierte der Flecken „600 Jahre Hagenburg“. Ein Rückblick lässt erahnen, was die Hagenburger schon damals an der Gemeinde geschätzt haben. Im Festkalender findet sich folgende Werbung: „Rheumatismus, stellt Euch vor, heilt das Hagenburger Moor. Das Moor-Ambulatorium macht Schluss mit dem Brimborium. Hier wird die Tradition gewahrt, nach Dr. Ernsting-Eisenbart. Weil Meister hier am Werke sind, genesen Vater, Mutter, Kind! Eröffnet im Jahre 600 bis 601 nach Hagenburger Zeitrechnung. Im Auftrag der Tradition: Die geschichtlichen, tüchtigen Nachfolger.“

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