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Es tut sich was im Ortskern

Hagenburg Es tut sich was im Ortskern

Leerstand und die Stagnation an der Langen Straße in Hagenburg haben noch vor Jahresfrist eines der Problemthemen der Kommunalpolitik in Hagenburg gebildet. Doch die Perspektive im Ortskern und im Flecken Hagenburg für das Jahr 2016 hat sich gewandelt: Vieles ist in Bewegung gekommen.

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Die Hagenburger Kommunalpolitiker hoffen auf der Ortsdurchfahrt auf Tempo 50.

Quelle: Archivfoto

Hagenburg. Privatinitiative und öffentliche Pläne könnten in Kombination eine Dynamik entstehen lassen, die dem Ortskern in Teilen ein neues Gesicht verleihen wird. Dabei ist die Gemeinde nicht zuletzt durch den Verkauf von Bauplätzen in einer finanziell guten Lage, zu der entscheidend beiträgt, dass das marode Lehrschwimmbecken geschlossen und abgerissen worden ist. Der Neubau eines weiteren Ärztehauses an der Langen Straße, der geplante Ausbau des Einkaufsmarktes Kappe und des Blumenhauses Kick sowie die mögliche Bebauung des Hofes „Bothe 1“ ragen dabei aus der Liste der privaten Initiativen heraus.

Seit Jahren steht bei der Kommunalpolitik die Gestaltung der Steinhuder-Meer-Straße auf der Agenda, dazu kommen die Überlegungen zum Bau eines neuen Mehrzweckhauses – hier steht nach Jahren der Diskussion zumindest der Grundsatzbeschluss. Sollte die Steinhuder-Meer-Straße neu gestaltet und möglicherweise verkehrsberuhigt werden, könnte das auch bauliche Auswirkungen auf die Ausfahrt des Luerßen Dammes in die Bundesstraße 441 haben. Den Wunsch vieler Hagenburger nach einem Kreisel am „Gaudlitz Ecke“ hatte die Gemeindeverwaltung im vergangenen Jahr als Frage an die zuständigen Straßenbaubehörden getragen. Diese winkten ab, sahen die unmittelbare Gefahr nicht als gegeben an.

Ende März wird mit der Fortschreibung des Bundesverkehrswegeplanes gerechnet. Für Hagenburg bedeutet das die Entscheidung über die Frage, ob eine Umgehungsstraße in den nächsten Jahren überhaupt noch eine kleine Chance auf Verwirklichung hat. Unabhängig davon wird im Hagenburger Rathaus auch mit einem Bescheid gerechnet, ob für die Bundesstraße 441 innerorts ein Tempolimit von 30 Stundenkilometern erlassen wird. Die Kommunalpolitik argumentiert mit einem Lärmgutachten, das für den Kernbereich der Langen Straße den Anwohnern gesundheitsschädliche Auswirkungen des Verkehrs attestiert. jpw

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