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Fahrradweg an der Landesstraße 445 reißt weiter

Neue Risse, neues Risiko Fahrradweg an der Landesstraße 445 reißt weiter

Wenn Fahrradfahrer den Fahrradweg entlang der Landesstraße 445 zwischen Hagenburg und Auhagen durch die Schier benutzen wollen, müssen sie absteigen. Die Ursache sind offenbar neu aufgebrochene, tiefe Längsrisse. Auf diese weist der Landkreis als Verkehrsbehörde mit entsprechenden Schildern hin.

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Hagenburg (jpw). Damit haben sich die schlimmsten Befürchtungen, dass der Weg komplett gesperrt wird und Radfahrer die Fahrbahn benutzen müssen, nicht bestätigt. Trotzdem hielten die Mitglieder des Gemeinderates in Hagenburg in ihrer jüngsten Sitzung am Montag mit harscher Kritik speziell an der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr nicht hinter dem Berg. „Das ist eine Sauerei, das ist nicht in Ordnung“, schimpfte Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) mit Blick auf die Regelung. Sein Fraktionskollege Peter Rakelbusch sah den akuten Handlungsbedarf ebenfalls nicht. „Die Risse sind schon seit einiger Zeit dort.“
Seit etwa sechs Wochen weiß Markus Brockmann, der Leiter des Geschäftsbereichs Hameln, der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, von den Rissen. Nach seinen Angaben sollen in einzelne dieser Löcher „Fahrradreifen hineinpassen“. Die Dringlichkeit sei als Ergebnis der Verkehrsbesprechung mit der Polizei und der Verkehrsbehörde festgestellt worden.
Bis zu einen Meter tiefe Risse hatte es auf einer Länge von 800 Metern auf dem Radweg bereits vier Jahre nach dem Bau, im Jahre 2009, gegeben. Damals hatte Brockmann eine ausgetrocknete Tonschicht im Untergrund als Ursache ausgemacht und von der Gefahr gesprochen, dass Fahrradfahrer „wie auf Schienen“ in die Spalten hineinfahren und verunglücken. Die neu vergossenen Risse sind inzwischen zum großen Teil wieder aufgeplatzt, neue sind hinzugekommen.
„Es bringt nichts, dort eine neue Decke drüberzuziehen“, sagte der Behördenleiter. Möglicherweise wird nach den Angaben von Brockmann der Radweg in diesem Abschnitt in Beton neu ausgeführt. Ob und wann diese Überlegungen in die Tat umgesetzt werden, ist noch unklar.
„Radfahrer absteigen“ heißt es nun unmissverständlich auf dem Schild am Weg. Diese müssen zwar nicht mehr auf die Straße ausweichen. Falls sie aber auf dem Fahrradweg fahren, so tun sie dieses, laut Brockmann, auf eigenes Risiko.

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