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Festwirt nutzt zweite Chance

Schützenfest Hagenburg Festwirt nutzt zweite Chance

Die abendliche Musik der Tanzband „Royal flash“ begeistert seit Jahren die Besucher des Hagenburger Schützenfestes – und auch die logistischen Probleme bei der Premiere des neuen Hagenburger Festwirtes Markus Hammann im Vorjahr gehören der Vergangenheit an.

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Die Musiker des Zentralorchesters spielen beim Zapfenstreich. Schützenoberst Carsten Vehling führt zu Pferde den Festumzug durch Hagenburg an. Während des Zapfenstreicher-Rundmarsches hat Schützenleutnant Hendrik Schweer (rechts) alles im Griff.

Quelle: jpw

HAGENBURG. „Wir sind sehr froh, dass wir jemandem eine zweite Chance gegeben haben“, sagte Schützenmajor Joachim Schaer hoch zu Ross beim traditionellen Antreten des Batallions und der Musikzüge auf dem Sportplatz. Schützenoberst Carsten Vehling wurde noch deutlicher: „Der Festwirt hat sein Optimierungspotenzial ausgeschöpft“, sagte er. Nicht zuletzt deshalb habe es genau 2014 Eintritt zahlende Besucher im Zelt gegeben.

Nicht nur darüber herrscht beim 169. Schützenfest in der Geschichte der Schützengesellschaft rundherum Zufriedenheit. Zum tadellosen Auftakt des Traditionsfestes hatte der Zapfenstreicher-Leutnant Hendrik Schweer beigetragen, der am Sonnabend die Schützen mit dem Spielmannszug und der Marschkapelle Wietersheim-Leteln zum Ausbringen der Ständchen und zum Annageln der Scheiben durch den Ort führte.

Proklamation der Könige als Auftakt

Den Taktstock bei der ersten Abordnung des Zentralorchesters, das das musikalische Herzstück des Zapfenstreiches übernahm, schwang Roman Reckling. Der Hagenburger Heeresmusiker wird sich auch mit dem etatmäßigen Dirigenten Peter Kuchar das Dirigat beim Festkonzert am Montag teilen.

Dem Zapfenstreich folgt wie immer als Auftakt zur ersten Partynacht die Königsproklamation, zu dem die Tanzband „Royal flash“ bereits den Ehrenwalzer beisteuerte, um anschließend wieder komplett die musikalische Regie bis zum frühen Morgen zu übernehmen.

Außer dem Lob für den Festwirt durften beim Antreten auf dem Sportplatz die Strafen und Beförderungen, die die Offiziere für die Schützen vorgesehen haben, nicht fehlen. Zahlreiche Runden um das Batallion und Bierholen im Laufschritt sorgten dafür, dass bei manchem Schützen der Schweiß floss, bevor Vehling zu Ross zusammen mit seinen Offizieren den Festzug durch den Ort anführte. jpw

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