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Fischfeinkost Lindemann weiter auf Expansionskurs

Aus dem Nichts aufgebaut Fischfeinkost Lindemann weiter auf Expansionskurs

"Nicht nur schnacken, einfach machen“: Unter diesem Motto haben die Brüder Jörg und Frank Lindemann quasi aus dem Nichts innerhalb von fast 15 Jahren im Hagenburger Gewerbegebiet ein florierendes Fischfeinkostunternehmen aufgebaut.

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Frank Lindemann (Mitte) erläutert der Samtgemeinde-CDU seinen Betrieb.

Quelle: jpw

Hagenburg (jpw). Drei Standbeine im Verbund machen ihren zertifizierten Betrieb mit bis zu 50 Mitarbeitern in Spitzenzeiten bundesweit konkurrenzlos. Zum einen die Fischverarbeitung: Rund zehn Tonnen Fisch laufen pro Woche ein. Der Fabrikverkauf macht inzwischen mindestens ein Viertel des Umsatzes aus. Außerdem bietet das Unternehmern eine eigene, bundesweite Auslieferung an. Möglichst „breit aufgestellt“ wollen sie sein, drehen bei Edeka, Metro und Real „auch noch ein kleines Rad“, wie sie sagen.
Vorausschauend setzen die Brüder bereits fünf Jahre nach Firmengründung auf eine Ausweitung ihres Sortiments. Sie begannen mit Tiefkühlbackwaren wie Brötchen und Brot, nahmen zwei Jahre später Tiefkühlgemüse dazu, weitere zwei Jahre später Tiefkühlfleisch wie Rumpsteak, Rindfleisch und Schweinefilets. Schließlich integrierten sie Kartoffelprodukte, Grillartikel- und Zubehör sowie den Verleih von kleineren Backöfen, nicht nur für Gastronomie und Catering-Unternehmen, sondern auch für den Freizeit-Griller. Rund ein Achtel des Sortiments von inzwischen mehr als 1000 verschiedenen Artikeln macht nach Schätzungen von Frank und Jörg Lindemann „Nicht-Fischiges“ aus.
Seit Jahren führen Jörg und Frank Lindemann außerdem nach Voranmeldung Gruppen durch die Firma. Auch Politiker jeder Couleur schauen gerne herein. Zuletzt waren das unter anderem Mitglieder der hiesigen CDU.
Derzeit sitzen Frank und Jörg Lindemann über den Plänen und bereiten den Umbau ihres Betriebes vor. Geplant ist, im Frühjahr des kommenden Jahres, den Fabrikverkauf von bisher 20 Innensitzplätzen auf insgesamt 80 zu vergrößern. Unter anderem wird das bisherige Außenzelt durch einen Wintergarten ersetzt. Auf der anderen Straßenseite lassen die Brüder auch die Parkflächen erweitern. Zwei Meter mehr Tresen ermöglichen künftig entsprechend des großen Sortiments auch eine Spezifizierung. „Die Kunden sollen sich gezielt anstellen können“, sagt Frank Lindemann.
Bislang hat die Firma 15 Fischgerichte zum Verzehr im Angebot, dazu auch schon Currywurst und ein weiteres Fleischgericht. Das soll erweitert werden. Von der Fischsuppe, die jetzt schon auf der Karte steht, über Antipasti mit Oliven und Schafskäse bis zum Cappuccino nach dem Essen wird der Gast künftig alles bestellen können.

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