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Hagenburg Fischwilderer versucht, reiche Beute zu machen
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Fischwilderer versucht, reiche Beute zu machen
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20:45 26.03.2012
Andreas Stühmann zeigt die zurückgelassenen Klebenetze des Fischwilderers. Quelle: Wiborg
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Hagenburg (jpw)

Gegen 9 Uhr hatte der Vereinsvorsitzende Andreas Stühmann noch das Gelände kontrolliert, ohne dass ihm etwas aufgefallen war. Bei seiner Rückkehr gegen 16 Uhr fand er in einem Teich aufgestellte Netze und diverse weitere an Land, ein Schlauchboot mit Pumpe und Paddeln, eine zurückgelassene Wathose mitsamt Transportrucksack und einer auffälligen Reisetasche.

 Stühmann hatte zusammen mit einigen Vereinsmitgliedern alle Hände voll zu tun, rund zwei Zentner Karpfen, Hechte und Weißfische aus den Netzen zu befreien, die sich dort bereits verfangen hatten.

 „Es wurden in der EU verbotene Klebenetze verwandt“, erklärte Stühmann. „Diese sind in Osteuropa erlaubt“. Zusammen mit der Polizei vermutet er, dass der Fischwilderer bei seinem Tun gestört worden ist: „Es sieht alles nach einer Flucht aus“, sagte auch Polizist Dieter Kappmeier.

 Stühmann vermutet, dass der Täter mit dem Fahrrad gekommen sein könnte: „Alle Sachen könnten in den mitgeführten Taschen verpackt gewesen sein.“

 Die Polizei erhofft sich deshalb weitere Hinweise auf den Tathergang oder auch auf den mutmaßlichen Fischwilderer. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeidienststelle in Hagenburg unter der Telefonnummer (05033) 6655 zu melden.

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