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Geldbeutelwaschen bei den Hagenburger Schützen

Gute Laune nach Drei-Tages-Party Geldbeutelwaschen bei den Hagenburger Schützen

Nichts kann ihnen so schnell die Laune verderben: Mehrere Zäsuren haben die Hagenburger Schützen binnen kurzer Zeit überstanden – die Pleite der Schaumburger Brauerei und auch den Wechsel des Festwirtes. Trotzdem gibt es nach der Drei-Tages-Party beim Geldbeutelwaschen nur entspannte Gesichter im Ratskeller, sofern diese sich denn blicken lassen.

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Extrem gut gelaunt nach drei Tagen Megaparty: Karl-Heinz Möller (von links), Fritz Tieste, Henning Rakelbusch, Ralf Heuer, Marc-Philipp Drewes und Heiko Bothe beim Geldbeutelwaschen.

Quelle: jpw

HAGENBURG.  Während sich einige der Musiker des Zentralorchesters schon im Ratskeller-Biergarten sonnen, scharen sich nur sechs Offiziere um den Tisch im Gastraum.

 Die Laune ist trotz der mauen Beteiligung gut, Geldscheine und Münzen schwimmen im Waschzuber. Die Entscheidung über die Biersortenfrage für das nächste Jahr hat noch ein wenig Zeit und die logistischen Anlaufschwierigkeiten zur Premiere des neuen Festwirtes hat dieser selbst im Laufe des Festes ausgeräumt. Der stockende Getränkeausschank und Engpässe bei den Gläsern in der ersten Partynacht sorgten für Unruhe – nicht nur bei den Schützen, sondern auch in den sozialen Netzwerken.

 Das Problem – sofern es denn wirklich ein echtes war – hatte sich schon im Laufe des Festes erledigt. Zeit für die Schützen, sich wieder den wichtigen Dingen der fünften Jahreszeit zuzuwenden: Feiern, Feiern und nochmals Feiern – und das lang und ausgiebig.

 „Eigentlich müssten wir unseren Namen erweitern“, sinnierte Marc-Philipp Drewes, „von Schützengesellschaft in Schützenfestgesellschaft“. Denn das sei doch schließlich der Sinn, dafür zu sorgen, dass der Spaß laufe. Und Spaß haben sie wohl wirklich wieder gehabt: Zwei junge Männer in Schützengrün und eine junge Schützendame sind inzwischen an den Tisch gekommen und berichten von weiteren Nachfeiern, ja sogar noch von einem kleinen Konzert am Dienstagmorgen.

 Und kurz bevor die Ratskellerwirte Marieluise und Roger Macken den Matjes mit Kartoffeln auf den Tisch stellen, erscheint er denn doch noch: Auf dem T-Shirt von Schützenoberst Carsten Vehling prangte zackig ein Stern mit dem Logo „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“.

 Es wurde auch Zeit für Vehling, denn am Tisch sinnierten die zivil gekleideten Anwesenden bereits über die wohl eigentlich bestehende Anwesenheitspflicht für Offiziere beim Geldbeutelwaschen, aber kein Stress am frühen Morgen, wird befunden, denn: Wo kein Hauptmann, da auch kein Richter.  jpw

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