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Gemeinde lässt Haus an der Langen Straße abreißen

Verkehrsplaner eingeschaltet Gemeinde lässt Haus an der Langen Straße abreißen

Der  Abriss der Gaststätte Haberlah und Neubau eines Arzthauses an der Langen Straße scheint erst der Anfang gewesen zu sein. Der Ortskern Hagenburgs gerät mit einer gewissen Dynamik zum Sanierungsgebiet.

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Quelle: jpw

Hagenburg (jpw). Die Mitte Hagenburgs stellt sich mit einer Mischung aus privater und öffentlicher Initiative neu auf. Der Rat der Gemeinde Hagenburg hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, außerplanmäßig 37 000 Euro für den Abriss des Hauses Nummer 36 an der Langen Straße bereit zu stellen. Das ehemalige Wohn- und Geschäftsgebäude ist vor einigen Monaten von der Gemeinde aufgekauft worden. Ein konkretes Vorhaben, das die Gemeinde verfolgt, konnte Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) auf Nachfrage noch nicht nennen: „Es grenzt an der anderen rückwärtigen Seite an das Rathausgrundstück an“, sagte Vorderwülbecke. Der weiterführende Idee des Bauausschussvorsitzenden Dieter Eidtmann (CDU), dass die Gemeinde künftig jährlich 100 000 Euro für den Kauf leerstehender Häuser im Ortskern bereitstellt, haben die politschen Gremien dem Vernehmen nach nicht zugestimmt.
Zudem wurden während der Ratssizung Um- und Ausbaupläne des Edeka Marktes Kappe und des Blumenhauses Kick angedeutet. Christa Kreft (Wählergemeinschaft) bat darum, mit den Eigentümern über eine mögliche, weitere Ausfahrt vom Luerßen Damm aus auf die Lange Straße zu sprechen, um den Bereich bis zur Steinhuder-Meer-Straße zu entlasten.
An einer Neugestaltung der Steinhuder-Meer-Straße mit einer Verkehrsberuhigung, sowie dem Bau eines neuen Mehrzweckhauses arbeitet die Gemeinde seit Jahren.
Der Abriss des Hofes Bothe 1 in der Schierstraße, eine Wohnhausbebauung, die sich möglicherweise noch in Richtung Lange Straße ausdehnen kann, ist bereits Thema im Rat gewesen.
Derzeit ist ein Verkehrsplaner eingeschaltet. Dieser hat nach den Worten von Gemeindedirektor Jörn Wedemeier nicht nur die Aufgabe, sich die Steinhuder-Meer-Straße genau anzuschauen. Er ermittelt auch Lösungsmöglichkeiten für die Einmündung der Steinhuder-Meer-Straße in die B 441, ebenfalls für den Luerßen Damm in die Bundesstraße. Weiterhin rechnet er die verkehrstechnisch günstigte Möglichkeit für die Kreuzung B441/Schierstraße/Twegte – dort ist wieder ein Kreisel ins Gespräch gekommen. Untersucht wird auch die Lärmbelastung im Bereich des „Bohnenkamps“ entlang der Langen Straße.  Möglicherweise, so meinte Wedemeier, könnten diese Ergebnisse eines möglichen neuerlichen Antrages der Gemeinde auf Tempo 30 auf der Bundesstraße stützen.
 

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