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Gemeinde wartet auf Entscheidungen

Kreisel und Tempo 30 in Hagenburg Gemeinde wartet auf Entscheidungen

Kommt der Kreisel in der Ortsmitte? Kommt die Tempo-30-Zone in der Langen Straße? Seit Monaten wartet die Gemeinde Hagenburg in der Kreisel-Frage auf eine Antwort der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln.

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HAGENBURG. Auch dem Bundestagsabgeordneten Maik Beermann (CDU), dem Landtagsabgeordneten Karsten Heineking (CDU), dem Ersten Kreisrat des Landkreises Schaumburg, Klaus Heimann, konnte Gemeindedirektor Jörn Wedemeier keine konkrete Auskunft geben, wie es um das dringliche Anliegen der Hagenburger steht.

Alle hatten, wie berichtet, die Gemeinde Hagenburg besucht, um den Bemühungen um eine Ortsumgehung Nachdruck zu verleihen. Doch der scheidende Bürgermeister Josef Vorderwülbecke (CDU) nutzte die Chance, den Gästen auch gleich die innerörtlichen, bei einer möglichen Verwirklichung zeitlich näherliegenden Themen zu servieren.

Die „Glatte Sechs“, mit der der Verkehrsplaner Lothar Zacharias den Knotenpunkt der B441 mit Schierstraße und Twegte in der jetzigen Situation in puncto Sicherheit beurteilt, wirkt bei den Kommunalpolitikern nach. So hat die Gemeinde mittlerweile das Wohnhaus des früheren Apothekers gekauft, um im Planungsfall genügend Platz für einen Kreisverkehrsplatz, wie es im Amtsdeutsch heißt, zu haben.

„Wir prüfen noch“

Auf SN-Anfrage hatte das zuständige Amt eher eine skeptische bis ablehnende Haltung zu den Hagenburger Kreiselplänen eingenommen, versehen mit dem Hinweis: „Wir prüfen noch.“ Über die Länge dieser Prüfung äußerte sich in der Runde Gemeindedirektor Jörn Wedemeier, der zwischendurch immer wieder in Hameln bei der Behörde anfragt, süffisant: „Monate sind bei denen ein Wimpernschlag.“

Die fehlende Unfallhäufigkeit, entsprechend hatte sich Behördenchef Markus Brockmann zu einem früheren Zeitpunkt geäußert, ergebe keinen zwingenden Handlungsbedarf. So scheint es gegenwärtig, als ob das Fazit, das Verkehrsplaner Zacharias zog – es passiert nur so wenig, weil sich alle Verkehrsteilnehmer so vorsichtig verhalten – den Plänen der Gemeinde zum Nachteil gereicht.

Beim zweiten Thema, Tempo 30 auf der Bundesstraße, sicherte nun wiederum Klaus Heimann für den Landkreis Schaumburg eine gründliche Prüfung zu. Als Wedemeier auf die neuen Richtlinien des Landes Niedersachsen verwies, die auch für die Gemeinde die Einführung von Tempo 30 auf der Bundesstraße erleichtern könnten, nickte Heimann. Wedemeier machte deutlich, dass er eine mögliche Einführung von Tempo 30 in der Ortsdurchfahrt als ein weiteres Argument für eine Umgehung sieht. jpw

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