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Geteilte Meinung zum Kreisverkehr

Noch geht’s nicht rund Geteilte Meinung zum Kreisverkehr

Geht es auf der Langen Straße in Hagenburg bald rund? Der Bau eines Kreisverkehrs ist schon seit Längerem ein Diskussionsthema der Gemeinde und der Bewohner.

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Vorsicht ist geboten: Es kann gefährlich werden, an der Kreuzung der Langen Straße in Hagenburg.

Quelle: vr

Hagenburg.. Wie dringend wird ein Kreisel benötigt? Bürger aus Hagenburg und Umgebung sind geteilter Meinung.

 „Die Ecke ist sehr schlecht einsehbar, gerade wenn abends Fahrräder ohne Licht unterwegs sind“, sagt Sabine Heying. Sie findet, ein Kreisel ist notwendig. Die Pollhägerin ist sich sicher: „Es muss nur einmal ein schlimmerer Unfall passieren, dann ist die Aufregung groß.“

 Eine ähnliche Meinung teilen auch Detlef und Thorsten Hodann aus Hagenburg. Die Ecke sei „sehr unübersichtlich“. Generell sind ihrer Meinung nach mehr Kreisel dort nötig: „Jede Ampel ist langsamer als ein Kreisverkehr.“

 Eine ganz andere Meinung haben Gaby Schwarz und ihre Freundin Monika. Bereits seit fünf Jahren fahre sie die Strecke und ihr sei noch nie etwas dabei aufgefallen. Schwarz, die aus Düsseldorf stammt, stimmt zu: „Das Problem sind die generell zu engen Straßen in Hagenburg.“ Auch Anja Kuhle sieht keine Notwendigkeit für den Bau eines Kreisels. Die geborene Hagenburgerin meint, dass man mehr auf die Schilder achten sollte.

 Nicht jeder Bürger aus Schaumburg macht sich Gedanken über die Dringlichkeit eines Kreisverkehrs in Hagenburg. Der aus Stadthagen stammende Klaus Bey findet, dass die Einwohner von Hagenburg entscheiden müssen. Er käme allerdings auch mit der Spiegeleinrichtung gut zurecht.

 Der 19-jährige Tim Wilharm schließt sich an: Ihm sei ein Kreisverkehr ebenfalls egal, da er auch so gut an der Kreuzung zurecht komme.

 Bevor der Bau überhaupt beginnen kann, müssen nach Worten von Josef Vorderwülbecke jedoch noch Vorbereitungen getroffen werden. Unter anderem muss laut dem Hagenburger Bürgermeister zuerst das Grundstück der ehemaligen Apotheke gekauft werden.

 Er spricht sich für einen Kreisverkehr aus, zumal das eine der gefährlichsten Kreuzungen in der Umgebung sei: „Die Unfallrate an dieser Stelle ist nur deshalb nicht so hoch, weil es der Verkehrslauf nicht zulässt“, sagt er. Ein Kreisel würde aus Sicht von Vorderwülbecke nicht nur der Sicherheit dienen: „Ein Kreisel würde den Ort besser gestalten.“

 Die Niedersächsiche Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr ist über die Bauüberlegungen im Bilde. „Wir stehen einem Kreisverkehr nicht abgeneigt gegenüber“, erklärt Markus Brockmann, der Sprecher der Behörde, merkt jedoch an: „Da es aber zu keiner Häufung von Unfällen dort kommt, gibt es keinen zwingenden Handlungsbedarf.“ Demnach dürfte es noch dauern, bis in Hagenburg im Kreis gefahren werden kann. akf, vr

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