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Große Ehre für Helga Widdel

Empfang beim Bundespräsidenten Große Ehre für Helga Widdel

Auf rund 1,50 Meter ist Helga Widdel aus Hagenburg Bundespräsident Joachim Gauck nahe gekommen. Die Vorsitzende des Deutschen Roten Kreuzes hatte zuvor gemeinsam mit rund 6000 anderen Ehrenamtlern aus der ganzen Bundesrepublik eine Einladung nach Berlin zum Empfang im Schloss Bellevue bekommen.

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Helga Widdel ist mit einer Einladung vom Bundespräsidenten für ihr ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet worden.

Quelle: jpw

Hagenburg/Berlin. „Aufregend und toll“ empfand die 73-Jährige nicht nur die Führung durch den Amtssitz des Bundespräsidenten: „Ich habe noch nie so viele nette und hilfsbereite Menschen auf einmal getroffen“, sagte sie. Besonders gut gefallen hat ihr die Ansprache, die Gauck gehalten hat. Dabei war Widdel mit einer gewissen Skepsis, wie sie freimütig einräumt, nach Berlin gefahren. Diese verflog, als sie Bellevue betreten hatte.

Ganz am Anfang, als die Einladung bei ihr ins Haus flatterte, hatte sie sogar einen Moment lang an einen schlechten Scherz gedacht. Schließlich gab sich der DRK-Kreisvorsitzende Bernd Koller als derjenige zu erkennen, der sie vorgeschlagen hatte: „Gelebte Menschlichkeit“, begründete Koller seine Wahl. Es leisten viele Menschen gute Arbeit im DRK, aber Helga Widdel sei ihm besonders aufgefallen. Sie sei eine tolle Frau, die trotz ihrer körperlichen Einschränkung mit schier unglaublichem Engagement arbeite, seit 1999 als stellvertretende und seit 2008 als Vorsitzende.

Koller zählte eine Menge Aktivitäten Widdels auf: „Der Sammelpunkt der Altkleiderspenden ist in ihrer Garage“, sagte er. Unter anderem sorge sie für den Einkauf und das Essen bei den Blutspenden, organisiert so gut wie alle DRK-Veranstaltungen, hält Kontakt mit Kirche, Schule, Kindergärten, kocht und backt unter anderem auch für die Stadthäger Tafel. In der Vergangenheit hatte sie sich auch für die Opfer der Flutkatastrophe in Bulgarien engagiert. „Und das immer mit einer herzlichen, großzügigen und zugewandten Art“, lobte der DRK-Kreisvorsitzende.

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