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„Grün muss beherrschbar bleiben“

Debatte um Bäume in Hagenburg „Grün muss beherrschbar bleiben“

Rund um das Thema Bäume hat sich die jüngste Sitzung des Energie-, Wege- und Gräbenausschusses der Gemeinde Hagenburg gedreht. Und das war nicht nur der sturmbetonten Aktualität geschuldet.

Hagenburg. Mehrere Birken hatte der Orkan „Niklas“ auf dem Hagenburger Schützenplatz umgeweht, Grund genug für die Mitglieder, noch einmal über das Schicksal der restlichen Birken nachzudenken – und über den Aufwand, der mit der geplanten Neupflanzung von Säulenhainbuchen verbunden ist. „Es sind tolle Bäume“, stellte Peter Rakelbusch (CDU) fest, „aber wir müssen prüfen, ob die Gemeinde den Pflegeaufwand dauerhaft leisten kann.“

Einen Kompromiss strebt der Ausschuss bei den Bäumen in der Mühlenstraße an. Dort hatten sich Anwohner, wie berichtet, über das Laub und die Belastung durch mittlerweile groß gewordene Eichen beschwert. Der Verkehrssicherungspflicht bezüglich einiger Wurzeln sei man nachgekommen, stellte der Ausschussvorsitzende Friedhelm Vogt (SPD) fest. Was die insgesamt zwölf großen Eichen und fünf kleineren Bäume angeht, sollen sie von einem Baumfachmann begutachtet, geschnitten und kräftig ausgelichtet werden. Dies soll zum Frühjahr 2016 geschehen.

Möglicherweise entfernt und neu gepflanzt werden sollen nach Meinung des Ausschusses drei Bäume an der ehemaligen Bahntrasse Nähe Hainholz. Die neuen Bäume sollen in korrektem Abstand zur Grenze eines Privatgrundstücks stehen. Aber auch diese Situation soll vom Baumfachmann in Augenschein genommen werden.

Aus den Diskussionen zogen Vogt und Rakelbusch die Folgerung, dass sich die Gemeinde insgesamt mehr um die Bäume kümmern und sie im Herbst regelmäßig vom Bauhof schneiden lassen müsse: „Wir wollen Grün, aber es muss beherrschbar bleiben“, unterstrich Rakelbusch. Als weitere Konsequenz beschloss der Ausschuss für das Neubaugebiet Kirchweg II als Bepflanzung Spitzahörner und Säulenebereschen. Diese seien leicht zu pflegen.

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