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Hagenburg Gutachten für weitere Expansion
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Gutachten für weitere Expansion
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00:18 05.01.2018
Der Discounter Aldi soll ebenso wie der Edeka an der Langen Straße ausgebaut werden können. Quelle: jpw
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Hagenburg

In Abstimmung mit dem Landkreis Schaumburg hat Gemeindedirektor Jörn Wedemeier ein dazu notwendiges Einzelhandelsgutachten in Auftrag gegeben. Das teilte der Gemeindedirektor im Anschluss an die jüngste Ratssitzung mit.

Seit längerer Zeit ist bekannt, dass beide Märkte am Standort expandieren wollen. Dazu sind auch für die Gemeinde aufwändige Verfahren notwendig.

Der Gesetzgeber legt hohe Hürden an eine weitere Expansion. Vieles dreht sich um die Grenze von 800 Quadratmetern Verkaufsfläche. Diese wesentlich überschreiten zu dürfen, erfordert eine besondere Begründung.

Versorgungsfunktion wird geprüft

Gutachterlich geprüft werden muss unter anderem, ob die Märkte ihrer zentralörtlichen Versorgungsfunktion und dem Verflechtungsbereich entsprechen. Mit diesem Kongruenzgebot soll sichergestellt werden, dass der jeweilige Markt im Wesentlichen für die Bevölkerung des Ortes konzipiert ist. Berücksichtigt werden bei der Betrachtung an der nordöstlichen Grenze des Landkreises Schaumburg auch die Situation in Richtung Steinhude und Wunstorf. Berücksichtigt wird auch der weitere Einwohnerzuwachs, den die Gemeinde Hagenburg mit der Auflage des neuen Baugebietes „Am Mühlenberge“ mit mehr als 90 Bauplätzen vorbereitet.

„Angestrebt ist eine flexible Regelung, die der bisherigen Konstellation gerecht wird“, meint der Sprecher des Landkreises Schaumburg, Klaus Heimann, gegenüber dieser Zeitung. jpw

Hagenburg Lärm an der B441 - Einen Schritt weiter

Der Lärm auf der Bundesstraße 441 ist im Abschnitt Lange Straße besonders in den Nachtstunden für die Anwohner gesundheitsgefährdend. Das ist den Behörden bekannt und von der Gemeinde Hagenburg durch Gutachten belegt. Rat und Verwaltung wollen mit einer nächtlichen Tempo-30-Zone schaffen.

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Schlechte Nachricht für die Gemeinde Hagenburg: Die Niedersächsische Behörde für Straßenbau und Verkehr hat den Bau eines Kreisels in der Ortsmitte Hagenburgs an der Kreuzung der Bundesstraße 441 mit der Twegte und Schierstraße abgelehnt. Die Verkehrssituation mache diesen nicht nötig, so die Begründung.

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Nicht mehr ganz so überschwänglich wie im Finanzausschuss, aber doch mit viel Lob für Gemeindedirektor Jörn Wedemeier haben die Mitglieder des Rates der Gemeinde Hagenburg den Haushalt für 2018 gebilligt. Einziger Wermutstropfen: Die Erhöhung der Grundsteuern.

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