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Mehrzweckhaus steht auf der Kippe

Hagenburg Mehrzweckhaus steht auf der Kippe

Das alte Mehrzweckhaus an der Steinhuder-Meer-Straße wird abgerissen, wenn alle Nutzungen verlagert sind. Das hat der Rat der Gemeinde Hagenburg schon vor Monaten beschlossen. Ob ein neues Mehrzweckgebäude gebaut wird, das vorrangig für öffentliche Anlässe und den Vereinen zur Verfügung stehen wird, ist allerdings unklar.

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Falls ein neues Mehrzweckhaus gebaut wird, soll es dort entstehen, wo früher das Lehrschwimmbecken stand. 

Quelle: jpw

Hagenburg. Vom zielstrebigen Neubau-Grundsatzbeschluss, der im Verwaltungsausschuss hinter verschlossenen Türen gefasst worden ist, sind inzwischen alle Fraktionen im Rat wieder ein Stück weit abgerückt. Dazu beigetragen hat offenbar, dass der erste Entwurf eines Anbaus an die Mehrzweckhalle, den der Architekt Stefan Busse den politischen Gremien vorstellte, die in der Kommunalpolitik kursierenden Kosten von gut 300.000 Euro bei Weitem sprengte. Ein Resultat: Statt Busse sollte nun der Ingenieur Uwe Brinkmann, der mit der Planung des Umkleidegebäudes für den TSV Hagenburg beauftragt ist, auch noch die Planung für das Mehrzweckhaus übernehmen.

Dieser Schritt ist während der jüngsten Ratssitzung korrigiert worden. Beide Büros sollen nun einen Planungsentwurf vorlegen. Nach den Wünschen der Kommunalpolitiker soll auf dem Standort des früheren Schwimmbades unter anderem ein teilbarer Raum plus Teeküche entstehen, der maximal Platz für bis zu 200 Personen bietet und eine fünf Meter breite Bühne enthält. Das Gesamtbudget soll nunmehr 900.000 Euro nicht überschreiten.

Die beiden Vertreter der Wählergemeinschaft, Christa Kreft und Horst Häußler, lehnten einen Neubau unter anderem mit Hinweis auf die Konkurrenz zur örtlichen Gastronomie ab. Dem widersprach Monika Tautz (Grüne): Die geplante Anrichteküche könne die Gastronomie sogar beleben, sagte sie.

Innerhalb der CDU-Fraktion stimmte Marc-Philipp Drewes gegen das Vorhaben und Peter Rakelbusch übte Kritik, die SPD-Fraktion votierte wie die Ratsmehrheit dafür, zunächst einmal die Planungen in Auftrag zu geben. jpw

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