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Hagenburger sammeln Müll

Freiwillige im Einsatz Hagenburger sammeln Müll

Ratsmitglieder, Feuerwehr, Einwohner, insgesamt 35 Erwachsene und 20 Kinder – viele Hagenburger haben sich am zweiten Müllsammeltag beteiligt, auch die in Hagenburg lebenden Flüchtlinge schlossen sich der Aktion an.

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Rund sechs Kubikmeter Müll sammeln die Hagenburger von den Straßenrändern.

Quelle: jpw

Hagenburg. „Wäre es nicht so schlechtes Wetter gewesen, wären noch mehr Leute gekommen“, meinte Initiator und Ratsherr Dieter Eidtmann. Er war unablässig unterwegs, um bei den Gruppen überall im Ort die gefüllten Müllsäcke anzunehmen und in seinen Autoanhänger zu verladen. Von dort aus transportierte Eidtmann die Fracht zu einem größeren Anhänger auf dem Platz vor dem Gerätehaus der Feuerwehr.

 Sechs Kubikmeter Müll, darunter zwei Kubikmeter leerer Flaschen, waren zusammengekommen. Diese durften die Hagenburger umsonst im Entsorgungszentrum Sachsenhagen abgeben. „Das war gefühlt mehr Müll als im vergangenen Jahr“, meinte Eidtmann.

 Wegen Terminproblemen hatte die Feuerwehr bei der Premiere im vergangenen Jahr nicht teilnehmen können. Diesmal diente das Gerätehaus am Breiten Graben nicht nur als Anlaufpunkt: Nach Abschluss der Arbeiten gab es ein kräftiges Essen mit Kaffee und Kuchen sowie deftigen Brötchen für die Helfer. Allein die Eltern der beiden Kinderkrippen in Hagenburg spendeten 20 Kuchen.

 Vor dem Vergnügen stand allerdings die Pflicht. Die Helfer brachten unter anderem Reifen, eine Mikrowelle, Waschbecken und Teppiche mit von den Seitenrändern der Hauptstraßen, der Bahntrasse und des Schloßparks. Auch ein Tornetz lag im Gebüsch, sogar eine gültige EC-Karte der Deutschen Bank spürten die Helfer auf. Am Rand der Schierstraße in Richtung Auhagen sammelte das Team Dagmar Hansing, Heiko Bothe und Wolfgang Possin eine ganze Spur mit Unmengen kleiner Wodka-Flaschen auf. Bothe entdeckte außerdem eine Menge Pappbecher aus einem, wie er sagte, sich in der Nähe befindlichen Fitnessstudios, die persönlich er zurückzubringen will. Kurz zuvor fischte die Gruppe mit Forke und Greifer einen Dildo aus dem Graben. jpw

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