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Hagenburg „I-Gruppe“ wechselt in den Vormittag
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg „I-Gruppe“ wechselt in den Vormittag
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20:54 10.05.2011
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Hagenburg (lmh). Derzeit gibt es im „Indianerdorf“ eine integrative Gruppe (I-Gruppe) am Nachmittag, die von den Eltern jedoch laut Verwaltungsvertreter Roland Reichert nur behelfshalber angenommen werde. „Das läuft dann so, dass sich die Gruppe vor allem mit Kindern füllt, die im Verlauf des Kindergartenjahres drei werden – und die dann, sobald Plätze frei sind, auf die Vormittagsgruppen verteilt werden.“

Möglich werde die Verlegung, da die Krippe aus der „Zwergenburg“ in die Räume der EGS umziehe und so Platz für die I-Gruppe schaffe. Die Verlegung der Zeit auf den Vormittag sei ein langjähriger Wunsch von Personal und Eltern gleichermaßen, betonte Gemeindedirektor Arthur Adam.

Christa Kreft von der WGS widersprach dem: „Ich habe da von den Eltern ganz andere Ansichten gehört.“ Viele hätten sich demnach mit den Nachmittagszeiten angefreundet. Die Einrichtungen nachmittags leerstehen zu lassen und stattdessen Geld für die neuen Räume auszugeben, hielt Kreft unter diesen Umständen nicht für angemessen: „Das sehe ich nicht ein, wo es so doch läuft.“

Reichert verwies indes darauf, dass Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Vormittagsplatz hätten. „Eine Verlegung der Integrationsgruppe in den Vormittag wird von der Fachberatung des Landkreises Schaumburg dringend empfohlen, weil nach dem Kindertagesstättengesetz auch für Integrationskinder ein Anspruch auf einen Vormittagsplatz besteht und aus pädagogischen Gründen eine integrative Arbeit nur in voll oder annähernd voll belegten Gruppen wirklich erfolgreich sein kann“, heißt es dazu in der Beschlussvorlage.

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