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Jetzt darf geplant werden

Ortsumgehung Jetzt darf geplant werden

Überraschend hat die Gemeinde Hagenburg einen großen Schritt in Sachen Ortsumgehung Hagenburg/ Bundesstraße 441 gemacht.

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Quelle: pr.

Hagenburg. Zwar ist die Umgehung, wie berichtet, nicht in den fortgeschrittenen Bedarf des bis 2030 fortgeschriebenen Bundesverkehrswegeplanes aufgenommen worden. Doch sie rangiert jetzt unter „WB“, das heißt, „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“.

Gemeindedirektor und Samtgemeindebürgermeister Jörn Wedemeier und SPD-Ratsfrau und Bürgermeisterkandidatin Dagmar Hansing zeigten sich nach einem Gespräch mit Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies (SPD), sowie dem Landtagsabgeordneten Grant-Hendrik Tonne und der Bundestagkandidatin Marja-Liisa Völlers in einer ersten Reaktion erleichtert. Die Pläne, die es bereits vor 50 Jahren zur Entlastung der Ortsdurchfahrt Hagenburg gegeben habe, könnten endlich weitergeführt werden, heißt es.

Lies stellte im Gespräch klar, dass das Land Niedersachsen ein hohes Interesse an dem in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommenen Projekt habe: „Gerade in den vergangenen Jahren seien im Unterschied zu früheren Jahren die Planungsmittel entsprechend dem Bedarf in den Landeshaushalt aufgenommen worden.“

Tonne ist davon überzeugt, dass der Bundesverkehrsminister in Sachen Ortsumgehung Hagenburg auf niedersächsischen Druck nachgebessert habe. Das Land werde schnellstens seine Planungskapazitäten im Bereich des Personals angemessen hochfahren und das Planungsrecht umsetzen. Für Hagenburg bedeutet das schon bald einen Planungsbeginn für das Projekt, wohl auf Landeskosten.

Um aber in einigen Jahren bauen zu können, bestehen trotzdem noch hohe Hürden. Es ist eine Einstufung in den vordringlichen Bedarf notwendig. Dafür wollen sich alle Gesprächsbeteiligten nach ihren Möglichkeiten einsetzen, wie sie versicherten.  jpw

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