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Kein Standort für Mehrzweckhaus favorisiert

Rat will Gemeinschaftsprojekt von Verwaltung und TSV Kein Standort für Mehrzweckhaus favorisiert

Drei grundsätzliche Entscheidungen sind in der jüngsten Sitzung des Rates der Gemeinde Hagenburg rund um die Steinhuder-Meer-Straße gefallen: Es wird ein neues Mehrzweckhaus gebaut, in einer Bestandsimmobilie sollen Räume für einen Jugendtreff gesucht werden. Zudem signalisiert die Gemeinde dem TSV Hagenburg Unterstützung beim Bau von Duschen und Umkleideräumen.

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Hagenburg. In Sachen Mehrzweckhaus hat die Ratsmehrheit bereits konkrete Überlegungen dafür, einen Standort in Verbindung mit der Mehrzweckhalle zu prüfen, wieder abgeschwächt. Einen entsprechenden Satz in der Vorlage der Verwaltung strich das Gremium auf Vorschlag von Horst Häußler (Wählergemeinschaft) wieder. Abgelehnt wurde auch ein Vorstoß von Monika Tautz (Grüne), die Einbeziehung einer Mehrzweckhaus-Planung in das Gesamtkonzept Steinhuder-Meer-Straße an einen Arbeitskreis zu übergeben.

Für einen künftigen Jugendtreff soll die Verwaltung nun auf die Suche nach geeigneten Räumen gehen. Dagmar Hansing (SPD) mahnte dabei an, für die Jugendlichen nicht „irgendein Hinterzimmer“ vorzusehen.

Nach den Differenzen der vergangenen Monate hat sich das Klima zwischen dem TSV Hagenburg und der Gemeinde offenkundig wieder entspannt. Beide Seiten wollen nun gemeinsam das bereits zwischen Gemeindedirektor Jörn Wedemeier und TSV-Chef Wolfgang Linke ausgiebig diskutierte Projekt zum Bau von Umkleideräumen und Duschen angehen. Wegen der finanziellen Förderungsmöglichkeiten soll der Sportverein jedoch als Bauherr auftreten. Nach Abstimmung wird die Gemeinde nach dem Willen der Politiker entsprechende Zuschüsse zahlen.

Einen vierten Grundsatzbeschluss wollte überraschend die CDU-Fraktion mit Blick auf die Steinhuder-Meer-Straße per kurzfristigem Antrag festgeschrieben sehen: Unter anderem soll der verkehrsfreie Platz auf der Straße den Vorstellungen der Unionspolitiker zufolge verbindlicher Teil der Planung werden.

Diese Vorgabe lehnte der Rat nach Diskussionen zum jetzigen Zeitpunkt ab. Zunächst sollen Daten und Fakten zu den Verkehrsflüssen von einem Fachbüro geprüft werden.

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