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Hagenburg Keine schnelle Lösung
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Keine schnelle Lösung
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00:17 23.01.2017
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Hagenburg

Im Rahmen einer Verkehrszählung, die 2015 begonnen habe, werde auch die Situation vor Ort näher in Augenschein genommen, so Markus Brockmann. Der Leiter der Niedersächsischen Landesverkehrsbehörde in Hameln hofft, dass sich an anderer Stelle bald etwas tut: „Wir warten auf die offiziellen Zahlen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Mit ihnen rechnen wir für April.“ Angesichts der Erfahrungen, die man in der Vergangenheit mit der Behörde gemacht habe, könnte sich das Ganze jedoch weiter verzögern. Brockmann: „Der Termin ist immer wieder geschoben worden. Die ganze Konstellation ist sehr unbefriedigend für uns.“ Erst wenn die Ergebnisse vorliegen, seien die nächsten Schritte möglich.

Dabei sei auch noch völlig offen, welche Variante verwirklicht werde. Im Raum stehen derzeit der seitens der Hagenburger Lokalpolitik bevorzugte Kreisel sowie eine Ampelregelung. Beide Ansätze besäßen ihre Vor- und Nachteile, so der Behördenleiter.

Dass der Flecken sich für den Kreisel einsetzt, kann Brockmann nachvollziehen: „Für ein Stadtbild ist das schöner als eine Ampelanlage. Jedoch gibt es auch Aspekte, die gegen die Variante sprechen.“ Dazu gehören etwa die hohen Kosten, die mit der Installation verbunden wären. Laut Brockmann liegen die im „mittleren sechsstelligen Bereich“. Dagegen sei die Ampellösung weitaus günstiger.

Vieles werde davon abhängen, wie die Ergebnisse der laufenden Verkehrszählung ausfallen. Eventuell könnte es nach Worten des Behördenleiters bei positiven Resultaten finanzielle Unterstützung durch andere Stellen geben.

Dass sich an dem kritischen Punkt bald etwas tun muss, ist für Jörn Wedemeier ganz klar: „Die große Verkehrsbelastung ist für Hagenburg ein enormes Problem. Es herrscht ein ziemliches Chaos.“ Der Gemeindedirektor plädiert im Gespräch mit dieser Zeitung nochmals für die Kreiselvariante: „Da muss sich bald etwas tun. Und zwar nicht nur auf den Straßen, sondern auch in deren Umfeld.“

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