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Klar Schiff – alle Jahre wieder

Hagenburger sorgen für Glanz in der Kirche Klar Schiff – alle Jahre wieder

Mit Staubsauger, Staubwedel, Wischeimer, Lappen und Bürste bringen Mitglieder des Gemeindekirchenrates und weitere Freiwillige zweimal im Jahr das Innere der Nicolai-Kirche in Hagenburg auf Hochglanz. Ein etwas ungewöhnlicher Dienst, den die zehn Freiwilligen alle Jahre wieder leisten, aber der Putzeinsatz hat Tradition. „Wir waren auch schon mehr“, sagt die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Dorit Günther, die gerade dabei ist, die seitlichen Lampen im Altarraum zu putzen.

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Urs Rose reingt gründlich die Kirchenbänke.

Quelle: jpw

Hagenburg.  
 „Abstauben, entstauben“, welch’ herrliche Wortspiele und Sprachbilder sind im Gotteshaus präsent und werden besonders plastisch, wenn Frank Zarbock auf der Empore dicke Wolken von den Vorsprüngen an den Rundpfeilern in das sonnendurchflutete Gegenlicht bürstet, das durch die Kirchenfenster fällt.Leise rieselt nun der Staub, sodass sich Friedhelm Vogt und seine Frau Marieluise sowie Urs Rose die Reinigung der Bänke unterbrechen und sich vorerst auf die andere Seite des Kirchenschiffes verziehen.Und fast wie auf das maritim angehauchte Stichwort kommt der seefahrterfahrene neue Pastor Markus Weseloh mit seinen beiden Töchtern Malaika (3) und Lorena (2) zum Arbeitseinsatz. Er soll, so ist schnell klar, den Altar putzen. Die besondere Aufgabe, die „sonst immer Margot gemacht“ hat.„Aber brich’ dem Jesus keine Finger mehr ab“, wird ihm mitgegeben, bevor Weseloh mit Wischtuch und Eimer den Altar besteigt. Einige hat die Jesus-Figur bereits im Laufe der vergangenen Jahrzehnte eingebüßt. Die Töchter, helfen derweil am Altarsockel, arbeiten sich bis zum Lieblingsplatz für Kinder, dem Hohlraum unter dem Kanzelaufgang vor und erklettern schließlich die Kanzel selbst, auf der Günther gerade dabei ist, dem Schalldeckel von kleinen Spinnweben zu befreien.Zwischendurch rumst es, ein Eimer Wasser ist auf der Empore umgefallen, mit saugfähigen Lappen bekommt Ulla Thürnau-Freitag das Problem schnell in den Griff. Heinz Maiwald hatte zuvor oben nicht nur zwischen den Bänken, sondern auch rund um die Orgel bereits gründlich Staub gesogen. Eine Etage tiefer räumen Dagmar Reumke und Anita Saal-Waßmann die Gesangbücher wieder ein, der Vorraum ist fertig.Die besonderen Vorlieben des Baumeisters Conrad-Wilhelm Hase zu verklinkerten Vorsprüngen, Winkelchen, Rundbögen, Nischen und kosten auch an diesem Vormittag wieder Zeit, aber für ihre Kirche ist den Hagenburgern keine Zeit zu schade. Schließlich beginnt jetzt die Adventszeit und da soll das Innere des Gotteshauses für den Kerzenglanz vorbereitet und besonders einladend wirken. jpw

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