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Hagenburg Koalmüsse für Vater und Sohn
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00:21 09.12.2015
Erich Hofmeister (von links) überreicht Ralf und Wilhelm Schröder die Koalmüssen. Quelle: jpw
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Hagenburg

Die rund 30 Mitglieder um den Leiter Erich Hofmeister arbeiteten seit 1991 unter dem Dach der Volkshochschule.

„Nun können wir nicht mehr so weitermachen“, sagte Hofmeister während der bergmännischen Feierstunde in „Annes Treff“ in Hagenburg. „Wir haben keinen Krach mit der Volkshochschule“, betonte er. Aber die Initiatoren seien alle älter geworden. Vorerst sei geplant, den Arbeitskreis mit drei bis vier Treffen im Jahr weiterlaufen zu lassen.

Vermutlich wird der Arbeitskreis weiterhin die Koalmüsse ehrenhalber verleihen, die die Verdienste um die Dokumentation des Schaumburger Bergbaues auszeichnet. Die weißen Koalmüssen, die historischen Kopfbedeckungen der Schaumburger Bergleute, überreichte Hofmeister erstmals an Vater und Sohn: Wilhelm und Ralf Schröder aus Suthfeld.

Der Schutzheiligen der Bergleute, der heiligen Barbara, der am 4. Dezember, dem Barbara-Tag die bergmännische Feierstunde gewidmet war, widmete sich Harald Pinkepank in seinem Festvortrag im Detail. Er schlug einen weiten Bogen von der historischen Figur bis hin zu dem Bedürfnis vieler Menschen nach Schutz.

Das Lied „Heut’ erklingt zu Barbaras Ehren“ hatten die Bergleute schon vorher gesungen, natürlich durften bei der Traditionspflege auch das Steiger- und das Tscherperlied nicht fehlen. Diese Traditionen bis hin zum eigenen Schaumburger Barbaragebet wollen die ehemaligen Bergleute um Hofmeister auch weiterhin pflegen – so lange es noch geht.

Die Aussichten auf eine „gute Grube“ und auf reiche Ausbeute stehen beim Arbeitskreis Bergbau mit dem traditionellen Ritual des „Abschlussgeschreies“ am Ende ihrer Veranstaltung. Doch die rund 30 Mitglieder um den Leiter Erich Hofmeister haben ihre Arbeit mit reicher Ausbeute seit 1991 unter dem Dach der Volkshochschule bereits hinter sich: Umfangreiche und detaillierte Dokumentationen des Schaumburger Bergbaues. jpw

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