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Hagenburg Landesbehörde lehnt Kreisel ab
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Landesbehörde lehnt Kreisel ab
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00:16 29.12.2017
Die Niedersächsische Behörde für Straßenbau und Verkehr hat den Bau eines Kreisels in der Ortsmitte Hagenburgs abgelehnt. Quelle: jpw
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HAGENBURG

„Die Mängel in der Leistungsfähigkeit sind nicht groß genug“, präzisierte der Leiter des Geschäftsbereiches Hameln der Behörde, Markus Brockmann.  Dies habe er der Gemeinde bereits in einem Gespräch vorab mitgeteilt. Gemeindedirektor Jörn Wedemeier verkündete daraufhin dem Rat die Ablehnung in der letzten Sitzung dieses Jahres. Die Mitarbeiter der Landesbehörde formulieren zur Zeit die schriftliche Begründung.

Kein Geld von Bund und Land

 Die Gemeinde hatte bereits das ehemalige Apotheken-Haus gekauft, um den notwendigen Platz für einen Kreisel zur Verfügung stellen zu können. Konkret bedeutet die Ablehnung aus Hameln, dass weder das Land Niedersachsen noch der Bund den Planungsauftrag für einen Kreisverkehrsplatz erteilen und den Bau bezahlen werden.

Kein Unfallschwerpunkt

 Aus der Sicht Brockmanns sind zwei wesentliche Punkte für die Entscheidung verantwortlich: „Es ist kein Unfallschwerpunkt“, sagte er, und auch die Leistungsfähigkeit der Kreuzung sei gegeben. Ein theoretisch gerechneter Rückstau von rund 200 Metern komme nicht vor. An den Farben des Lichtes einer Verkehrsampel orientiert beschrieb Brockmann den Zustand als „nicht grün“, wohl eher „grün-gelb“.

 Der von der Gemeinde Hagenburg beauftragte Verkehrsplaner Lothar Zacharias hatte der Kreuzung unter Sicherheitsgesichtspunkten – in Zeugnisnoten ausgedrückt – eine „glatte Sechs, am liebsten aber eine Sieben“ gegeben.

Gemeinde könnte selbst aktiv werden

 Was nun aus dem einstimmig ausgedrückten Wunsch der Kommunalpolitiker in der Gemeinde Hagenburg wird, einen Kreisel in der Ortsmitte zu bauen, steht in den Sternen. Der Verwirklichung des Projekts stünde nichts im Weg, wenn die Gemeinde Hagenburg den Kreisel selbst finanzieren würde. jpw

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