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Leichtathleten befürchten Saisonende nach Trainingsverbot

TSV Hagenburg Leichtathleten befürchten Saisonende nach Trainingsverbot

Beim Turn- und Sportverein Hagenburg (TSV) herrscht dicke Luft: TSV-Geschäftsführer Axel Flögel hat angeordnet, dass Übungsleiter- oder Trainerstunden während der Sommerferien nicht abrechnungsfähig seien. Darin sehen die Leichtathleten ein von der Vereinsführung verordnetes, abruptes Saisonende.

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Hagenburg (jwp). Flögel zeigte sich empört über die Tatsache, dass sich die Sportler um Trainer Michael Sauer mit einer Pressemitteilung an die Öffentlichkeit gewandt haben, statt zunächst das Gespräch mit dem Vorstand zu suchen. „Das geht gar nicht“, sagte der Geschäftsführer gegenüber den Schaumburger Nachrichten.
Die Mitteilung Flögels „komme einem Trainingsverbot gleich“, heißt es in der Pressemitteilung. Kein Trainer könne sich allein aus haftungsrechtlichen Gründen erlauben, Trainingseinheiten auf eigene Verantwortung durchzuführen. Die Leichtathleten befänden sich gerade mitten in der Wettkampfphase. Für Bezirksmeister, Landesmeister und die schnellsten jugendlichen Sprinter Niedersachsens bedeute diese Entscheidung das Ende der Saison.
Die Athleten der Altersklasse U14 bis zu den Senioren bereiteten sich gerade auf die Sportfeste vor, die an den Ferienwochenenden ausgerichtet werden sollten. Darüber hinaus habe die Vorbereitung auf die direkt nach den Sommerferien stattfindenden Mehrkampfkreismeisterschaften begonnen.
Das Leichtathletiktraining während der Sommerferien nicht abrechnungsfähig sein soll, ist auch Dieter Fischer, dem Vorsitzenden des Kreissportbundes Schaumburg neu. Begrenzt sei nur die Stundenzahl, nicht der Zeitraum, sagte er auf Nachfrage.
Flögel wiederum verweist auf einen Vorstandsbeschluss des Vereins, nachdem Training in den Sommerferien nicht erlaubt sei: „Wenn nur die Hälfte der Kinder da ist, kann das nicht abgerechnet werden.“
Die Leichtathleten forderten nun ein kurzfristiges Gespräch mit dem Vorsitzenden des TSV Hagenburg, Wolfgang Linke, ein. Dennoch befürchten sie bei den Mitgliedern ihrer Sparte „ein stark erschüttertes Vertrauen in den Verein“.

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