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00:16 01.04.2017
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HAGENBURG

 Die im von der SPD-Fraktion im September eingebrachten Antrag als Einzelprojekte benannten Haltestellen Schützenstraße und Schützenplatz wurden wegen direkter Nachbarschaft zu einem Punkt zusammengefasst, die dort aufgelistete Haltestelle Mitte dagegen gestrichen.

Barrierefreiheit

 Bei der Durchführung von Maßnahmen für die Barrierefreiheit sind Pflasterungen im Wartebereich, Buskappsteine sowie taktile (tastbare) Elemente vorgesehen. Zudem wurde der Antrag zur Ausleuchtung der Bushaltstelle Schierstraße, den die CDU-Fraktion im Januar gestellt hatte, angenommen. Deren Mitglied Jörg Zschetzsche sagte: „Die Haltestelle wird gut angenommen, insbesondere von Schulkindern genutzt.“ Ebenso war auf den Haltepunkt an der Schützenstraße besonderes Augenmerk gelegt worden, da dort zahlreiche Kinder ein- und ausstiegen.

Dringender Handlungsbedarf

 Dass an manchen Punkten im Flecken dringender Handlungsbedarf vorhanden ist, darüber waren sich die Mitglieder aller Fraktionen einig. Lediglich im Hinblick auf die Benutzung der Stellen sowie die damit einhergehende Notwendigkeit von Erneuerungsmaßnahmen wie zum Beispiel der Schaffung von Barrierefreiheit oder dem Anbringen zusätzlicher Beleuchtungen vertraten die Mitglieder unterschiedliche Auffassungen. Doch nach einigen Diskussionen einigten sich die Anwesenden auf eine Beschlussfassung des Antrags der SPD-Fraktion.

Zeitdruck

 Dagmar Hansing (SPD) machte auf den Zeitdruck aufmerksam: „Wir müssen sehen, dass wir den entsprechenden Antrag in den nächsten Wochen einbringen. Dann bleiben wir voraussichtlich nur auf zehn Prozent der Kosten sitzen.“ Der Antrag auf Zuschuss muss bis zum 31. Mai eingereicht werden, damit in dem Folgejahr der Zuschussbescheid ergehen kann.

 Das Konjunkturprogramm für den öffentlichen Personen- und Nahverkehr (ÖPNV-Konjunkturprogramm) gibt die Möglichkeit, Zuschüsse in einer Höhe von bis zu 75 Prozent zu erhalten. Weiterhin würde der Landkreis eine Bezuschussung in der Höhe von 15 Prozent für die Erneuerung von Bushaltestellen in Hinblick auf die Barrierefreiheit gewähren. Für die Ausarbeitung eines solchen Projekts wäre ein Planungsbüro zu beauftragen, da die Planung für die umzubauenden Bushaltstellen dem Zuschussantrag beiliegen muss.

40.000 Euro pro Haltestelle

 Aufgrund eines vergleichbaren Projektes in Wölpinghausen, das sich derzeit bereits in der Antragsphase befindet, können die Kosten für die vollständige Erneuerung für eine Haltestelle gut kalkuliert werden. Gerechnet wird mit Kosten von ungefähr 40.000 Euro pro Haltepunkt. ano

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