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Hagenburg Mehrzweckhaus-Planung rückt in den Blick
Schaumburg Seeprovinz Hagenburg Mehrzweckhaus-Planung rückt in den Blick
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00:16 07.12.2012
Nach dem vermutlichen „Aus“ für das Schwimmbad konzentrieren sich die Kommunalpolitiker zunhemend auf das Mehrzweckhaus. Quelle: Archiv
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Hagenburg (jpw)

Das könnte nicht nur das Mehrzweckhaus selbst, das Feuerwehrgerätehaus, sondern auch das alte Hausmeistergebäude und das Areal des „Seepferdchenbades“ umfassen. Einvernehmlich, so machte die erste kurze Diskussion während der Haushaltsberatungen im Hagenburger Rat, deutlich, wollen die Kommunalpolitiker diese Planung vorantreiben.
„Wir wollen uns doch nicht fetzen“, sagte Friedhelm Vogt (SPD), als es über den Begriff „Abriss“ – den Heiko Bothe (CDU) verwendet hatte, um die vielen Varianten zu beschreiben – einen kurzen Disput gab. „Das soll keiner in den falschen Hals bekommen“, meinte Bothe. Es müsse aber die gesamte Palette der Möglichkeiten bedacht werden.
Einen „modernen Veranstaltungsraum“ für den oberen Bereich des Mehrzweckhauses mit Teeküche, inklusive einer energetischen Sanierung, hat jetzt die SPD beantragt. Im unteren Bereich soll es außer den vom TSV genutzten Räumen Platz für einen Jugendtreff und zum Beispiel eine Vereins-Anlaufstelle geben.
Vonseiten der CDU sind in den vergangenen Monaten ebenfalls wiederholt ähnliche Vorstellungen geäußert worden, so kam auch unter anderem der Vorschlag, einen Computerraum für Senioren vorzusehen.
Alternativ beantragt die SPD-Fraktion die Kostenermittlung und -gegenüberstellung für eine mögliche Auslagerung des Veranstaltungsraumes in einen Anbau- oder Neubau auf das Gelände des dann abgerissenen „Seepferdchenbades“. Dieses würde, so meint die SPD eine aufwendige Sanierung des Mehrzweckhauses vermeiden helfen und zusätzlich die Kosten für einen Fahrstuhl einsparen.

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