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Moorenten mit Muskelkater

Wiederansiedlungsprojekt am Steinhuder Meer Moorenten mit Muskelkater

Wiederansiedlungsprojekt des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) zur Moorente am Steinhuder Meer: Im Beisein von Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer und dem Umweltdezernenten der Region Hannover, Axel Priebs, sind 30 junge Moorenten am Hagenburger Kanal in die freie Wildbahn entlassen worden.

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Nun in freier Wildbahn: Moorenten am Steinhuder Meer.

Quelle: jpg

HAGENBURG/WINZLAR. Seit dreieinhalb Jahren läuft das Projekt in Zusammenarbeit mit der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer und der Wildtier- und Artenschutzstation in Sachsenhagen.

Mehr als 400 Enten setzte der Nabu bereits rund um das Steinhuder Meer aus. Nach Schätzungen des Projektleiters Florian Nelles halten sich noch rund 50 Tiere dort auf. Erste erfolgreiche Brutversuche mehrerer Enten im Projektgebiet dürfen nach Ansicht des Nabu-Landesvorsitzenden Holger Buschmann nicht darüber hinwegtäuschen, dass für eine selbsterhaltende Moorenten-Population noch weitere Auswilderungen notwendig seien. Meyer unterstrich den wertvollen Beitrag zum Erhalt der vom Aussterben bedrohten Art. Als wichtigen Baustein im Biodiversitätskonzept der Region Hannover lobte Priebs die Moorenten-Ansiedlung.

Florian Brandes, Leiter der Wildtier- und Artenschutzstation, koordiniert zusammen mit verschiedenen deutschen Zoos und Vogelparks die Nachzucht sowie den Transport und die Pflege der jungen Enten bis hin zum Auswildern. „Die werden heute Abend Muskelkater haben“, sagte Brandes schmunzelnd mit Blick auf den Moorentennachwuchs, der sich erst einmal an die unverhoffte Freiheit gewöhnen muss.  jpg

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